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Death Note: The Musical Death Note, Death Note

Autor:  halfJack
2015 fand die Weltpremiere des Musicals zu Death Note statt, in englischer, japanischer und koreanischer Sprache. Es gibt leider noch immer viele, die dieses Meisterwerk nicht kennen, darum möchte ich mit diesem Eintrag darauf aufmerksam machen.
 
 
Mittlerweile kann man sich auf Youtube durch alle möglichen Videos klicken. Ich wollte hier keinen Videolink-Overkill veranstalten und habe mich daher für eine Auflistung der englischsprachigen Songs entschieden, die ich mit Lyrics finden konnte. Bitte hört es euch an. Alle drei Sprachversionen des Musicals sind extrem gelungen. Besonders empfehlenswert finde ich "Where is the Justice?", "Stalemate", "Playing his Game" und "The Way it Ends". Gänsehautentzündung vorprogrammiert.
 
Act I
Act II

Merchandise: Light und Ryuk Death Note, Death Note

Autor:  halfJack

Lasst mich meinen Schmerz teilen mit all jenen, die den einzig wahren Gott anbeten.

Dieses Diorama von Oniri Creations kommt im Dezember 2018 auf den Markt (bitte Großansicht):

Preis: 579,- €
Limitiert auf 999 Stück
Status: AUSVERKAUFT

Ich weiß, ich hätte es mir nicht einmal geleistet, wenn es nicht schon längst ausverkauft wäre, ein Jahr vor Release. Aber die Details, die Stofffalten, die Schuhe, diese verdammte Sense und man kann den Apfel durch ein Death Note austauschen. T_T
Dieses Objekt ist Blasphemie. Man darf sich kein Bildnis von Ihm machen, erst recht kein käufliches! Ich will es haben...

Vorhersage für Animexx 2018 Animexx

Autor:  halfJack

Hier kommt zuerst meine Auswertung von  Peteys Aktion zur Vorhersage vom letzten Jahr. Wie viele meiner Prognosen sind eingetroffen?

Rückblick 2017

1. Aiko und Yuki bekommen zwei Freunde, damit sie gleichgeschlechtlich verslasht werden können.
> Ist tatsächlich passiert. Aber sie haben sich sofort nach ihrem Auftauchen mit ihren Slashpartnern zusammen verdrückt und sind daher nicht verfügbar.

2. Es wird doppelt so viele neue Icons geben, neue ENS-Benachrichtigungsmaskottchen, eine neue Startseite und neue Layouts überall. Wirklich wichtige und sinnvolle Änderungen folgen dagegen erst frühestens im Jahr 2025.
> Auch das ist passiert, allerdings stehen diese Erweiterungen nur solchen mit diamantbesetztem Karo und Spezial-ToFu zur Verfügung, was man bloß über Beziehungen bekommt.

3. Animexx wird endlich Transparenz beweisen und über all das berichten, woran gerade gearbeitet wird. (Bsp.: "Farben wurden angepasst, weniger blau, mehr blasslila und grau" oder "Sidebar einen halben Zentimeter eingerückt" usw.)
> Passiert jetzt über Twitter und Discord.

4. Die Mitglieder-Statistik wird noch besser versteckt, damit man sie in Zukunft wirklich nicht mehr findet.
> Ich habe sie gerade auf Anhieb nicht gefunden, stimmt also.

5. Es wird eine Ankündigung für einen Adventskalender 2017 geben, nämlich am 1. April.
> Wann die Ankündigung war, ist ja irrelevant, einen Kalender gab es jedenfalls.

6. Das Item "Weltherrschaft" wird in "Mexxit" umbenannt.
> Wurde aber sofort wieder zurück umbenannt, als sich durch die Änderung ein schwarzes Loch am rechten unteren Rand des Item-Flohmarktes auftat.

7. Die Schere zwischen Arm und Reich wird weiter auseinanderdriften, sodass es durch die überteuerten Item-Preise zu einem Aufstand der Karotaler-Geringbesitzer kommt. Um eine Revolution zu verhindern und zudem Leute anzulocken, werden pro Tag viel mehr Karotaler ausgezahlt. Die User kaufen binnen kurzer Zeit alle Items auf, auch die teuren Items auf dem Flohmarkt von jenen, die nicht schnell genug mit Preisanpassung reagieren. Neben einer enormen Inflation entwickelt sich ein Item-Schwarzmarkt.
> Dieser Schwarzmarkt ist sehr gut verborgen und lenkt mittlerweile sämtliche Geschicke auf Mexx, nur traut sich niemand, darüber zu reden, jeder tut so, als wäre nie etwas passiert.

8. Ab der Hälfte des Jahres wird es, um YUAL oder AL zu werden, ausreichen, etwas hochzuladen.
> Hochladen muss man jedenfalls, um YUAL oder AL zu werden, im Prinzip stimmt das also.

9. Jim und Richter feiern mehrere Tage lang die größte Animexx-Hochzeit, die man hier je gesehen hat.
> War eine krasse Party, aber alle haben so viel gesoffen, dass sich keiner mehr erinnert.

10. Ein besorgter Vater wird am PC seiner Tochter auf Yaoi-Fanfictions stoßen und Animexx als Pädophilen-Pornoseite der Polizei melden. Nach einer großen Razzia wird hier alles implodieren.
> Das ist nicht passiert.

Mit einer Trefferquote von 9/10 bin ich doch schon ziemlich gut. Dann kommen wir jetzt zu meiner nächsten Prognose.

 

Vorhersage 2018

1. Die Bugs auf dieser Seite werden sich vermehren und die Kontrolle über manche Sektionen übernehmen, sodass sich dort niemand mehr hintraut. Wer es doch tut, wird als verschollen gemeldet.

2. Der Rebrush Ende des Jahres wird eine riesige Abwanderwelle auslösen und auf Facebook, Twitter und Discord wird man Spendengelder für die Flüchtlinge sammeln.

3. Um ElCidIV wird sich eine Sekte bilden, die sämtlichen Käse anbetet.

4. Die Geschichten zum Land Mexx bekommen ein eigenes Fandom.

5. Mexx stellt den Support der Weblogsektion ein, sodass man nur noch auf eigene Gefahr dort unterwegs sein kann, wie beim Surfen im Internet über Windows XP.

6. Die Blacklistfunktion wird endlich konsequent durch eine Whitelist ersetzt.

7. Es wird Osamu Dazai und Chūya Nakahara im Itemshop geben!

8. Ich werde dieses Jahr tapfer meine Weblogs schreiben, aber niemand wird an den Aktionen teilnehmen.

9. Bei allen angefangenen Projekten werde ich endlich mal weitermachen, Fanfiction, Fanart, Doujinshi.

10. Ein besorgter Vater wird am PC seiner Tochter auf Yaoi-Fanfictions stoßen und Animexx als Pädophilen-Pornoseite der Polizei melden. Nach einer großen Razzia wird hier alles implodieren. Das traf letztes Jahr nicht ein, muss demnach dieses Jahr kommen.

Für diese Aktion tagge ich  MissLunatic (aus Prinzip!) und jeden, der das hier liest.

Aktion: Neujahr Japan, Nengajo, Weblog-Aktion

Autor:  halfJack

Zur Einleitung:
Nachdem ich im Dezember für die Kalenderaktionen von den Toten auferstanden bin und für meine Verhältnisse viele KT daraus mitgenommen habe, fand ich es, wie einige andere vielleicht auch, deprimierend, mir die Weblogsektion danach anzuschauen. Natürlich war es kurz nach Weihnachten, viele waren wahrscheinlich bei ihren Familien usw. Sicher sind manche User hier auch froh, dass die Weblogs nicht mehr von Aktionen "überschwemmt" wurden und der eigene Eintrag unter diesen vielen Blogs nicht mehr "unterging". Aber ganz ehrlich, sonderlich aufbauend ist es doch nicht, wenn ein Blog nur aus Langeweile und mangels Alternative angeklickt, gelesen, kommentiert wird.
Die Kalender zu Weihnachten finde ich zwar super, aber eigentlich fehlt doch gerade dann die Zeit dazu. Nachdem ich also zuerst um die 700 KT wahllos sorgfältig durchdacht verschenkt habe, fiel mir ein, dass ich mit meinem Guthaben doch selbst etwas Sinnvolles anstellen könnte.
Mein Plan ist daher, in Intervallen über das Jahr verteilt Aufgaben zu stellen, bei denen ich mich selbst zum Schreiben von Blogeinträgen aufraffen und andere dazu animieren will. Dies alles zu Themen, die ich mit Animexx verbinde und zu denen ich gern etwas lesen würde, also vor allem über Anime/Manga und japanische Kultur im Allgemeinen.

Naheliegend, wenn auch etwas verspätet, ist das erste Thema:

Neujahr und japanische Neujahrskarten

Wesentlich bedeutender als Weihnachten ist in Japan das Neujahrsfest. Das heißt nicht, dass man in Japan gar nichts vom Weihnachtstrubel mitbekommt, ganz im Gegenteil, aber es erfährt eine deutlich kommerziellere Auslegung. Nachdem die ganze Deko von Halloween verschwunden ist, trifft man ab November an jeder Ecke Lichterketten, geschmückte Weihnachtsbäume, überlaute Weihnachtsmusik. Es ist die Zeit von Pärchen, Partys mit Freunden und Erdbeertorte. Man spürt relativ wenig von der Besinnlichkeit, die das Fest für uns normalerweise ausdrückt, denn dafür wiederum steht in Japan eher die Vorbereitung auf Neujahr.
Um befreit in das neue Jahr einzugehen, kommt man mit sich ins Reine, räumt sowohl mental als auch real auf und verbringt eine ruhige Zeit mit der Familie. Abgesehen vom Bounenkai, dem Firmenbesäufnis, wo man sich mit Alkohol vom vergangenen Jahr "reinigt". Statt Feuerwerk (auch wenn es an manchen Orten ein paar gibt) ertönen zum Jahreswechsel die buddhistischen Tempelglocken mit 108 Schlägen, von denen jeder einzelne die Menschen von ihren Begierden und Lasten befreien soll.
Da ich vermute, dass hier schon einige über japanische Traditionen Bescheid wissen, und es zudem viele Internetseiten gibt, auf denen man sich erkundigen kann, will ich das nicht weiter ausführen. Einer speziellen Tradition komme ich allerdings seit einigen Jahren selbst nach, nämlich dem Schreiben von Nengajo, den japanischen Neujahrsgrußkarten. Diese Karten sind bei geschäftlichen Beziehungen und innerhalb der Familie nahezu obligatorisch, man kann sie aber auch unter Freunden austauschen. Es gibt sie natürlich zu kaufen, aber persönlicher ist es, wenn man sie selbst gestaltet.

Leider kann ich Japanisch nur auf Grundniveau, darum sollte man sich meine Karten nicht als Vorbild nehmen. Angebrachter als Neujahrsgruß wäre beispielsweise die höfliche Form 明けましておめでとうございます (akemashite omedetou gozaimasu). Obwohl man das vertikal nicht machen soll, habe ich das Jahr absichtlich mit arabischen Zahlen geschrieben, damit jene Adressaten ohne Japanischkenntnisse es auch lesen können, jedoch sollte der Neujahrstag, 元旦 (gantan), wohl eher darunter als darüber stehen. Man muss die Karte natürlich nicht auf Japanisch schreiben. Googelt man nach "Nengajo" findet man zahlreiche Anleitungen zum Selbstgestalten.

Meine Aufgabe lautet also: Gestaltet selbst eine Neujahrskarte, wie auch immer ihr möchtet, es muss nicht extrem aufwändig sein. Ladet ein Foto von der Vorderseite (also natürlich nicht vom privaten Gruß) als Blogeintrag hoch und verlinkt den Beitrag hier. Gut wäre auch noch das Schlagwort "Nengajo". Schickt die Karte im Idealfall an Familie, Freunde oder andere Animexxler.
Neujahrskarten werden in Japan eigentlich am 1. Januar ausgeliefert. Das geht bei uns nicht, aber die Karten sollen auch nicht vorher ankommen, daher würde ich sagen, dass die Aufgabe zwar etwas spät kommt, doch bis zur Hälfte des Monats sollte es schon okay sein.

Alternativ zu einem solchen Blogeintrag wäre es interessant, etwas allgemein zu Neujahr in Japan zu lesen. Habt ihr zum Beispiel persönliche Erfahrungen gemacht oder ähnliche Bräuche übernommen? Spannend wären auch informierende Beiträge über Neujahr, wie etwa ein Vergleich zu Korea oder China. Die Interpretationsmöglichkeit der Aufgabe ist weit, ein Japanbezug wäre allerdings schön. Ihr könnt auch einfach erzählen, was ihr so zu Neujahr gemacht habt oder welchen Traditionen ihr nachkommt, zum Beispiel was für Bleifiguren ihr gegossen habt (dann aber bitte mit Foto) bzw. was für Wachsfiguren, denn Bleigießen ist ja bald verboten.

Für jeden Beitrag zum Neujahr in Asien gibt es 50 KT. Ich bin ja immer dafür, Sachen nur halb zu machen, darum gibt es für jeden zu weit entfernten Beitrag, der die Aufgabe nur so halb erfüllt, auch nur halb so viel Kohle. Wer keine KT möchte, gibt bitte Bescheid. Mal sehen, wie weit ich mit meinem kleinen Vermögen komme.

Einsendeschluss ist... heute! Wäre natürlich schön, wenn das klappen würde, aber ihr könnte euch eine Woche Zeit lassen. Nein, es gibt eigentlich keine Zeitbegrenzung. Da es um das Neujahr geht, wäre es natürlich schon passend, wenn man seinen Beitrag nicht erst im April postet. Aber davon abgesehen möchte ich generell Blogs fördern, also ist es egal, wann ihr sie schreibt. Nur so viel sei gesagt, dass man durch eine fehlende Deadline Sachen nur vor sich herschiebt. Wer wirklich etwas schreiben möchte, sollte das meiner Meinung nach bei der ersten Gelegenheit tun. Es muss nicht perfekt sein.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Weiterführende Seiten:
Survival-Guide zum japanischen Neujahr
Informationen zu Nengajo
Japanische Sätze zu Neujahr

Erzählungen vom Land Mexx Genitalimexx Hodulenztittlender 2017

Autor:  halfJack

Nach den Erfolgen von Reise zum Land Mexx und Abenteuer im Land Mexx folgt nun erstmals auf dem hiesigen Markt die Übersetzung von

Erzählungen vom Land Mexx
(Wie üblich zeichnet sich auch diese Geschichte dadurch aus, dass sie stellenweise von anderen abgeschrieben wurde.)


Irgendwo brüllte jemand „Land in Sicht!“, ein weiteres Schiff legte an und einige Reisende betraten den Boden der Hauptinsel. Wehmütig beobachtete Jack das Treiben im Hafen, während sich die schnatternden Leute, die Marktschreier, Passanten und die mit dicken Säcken beladenen Item-Händler zunehmend entfernten.
Jack stand an der Reling eines Schiffes, das soeben die Bucht verließ und Kurs über das Meer der Tränen nahm. Er war im Begriff, eine Reise anzutreten und somit seine Heimat zu verlassen, vielleicht für lange Zeit.
Er griff in seine Tasche und holte die Karte von Apostel Polaroid hervor. Man sagte, sie sei vom Himmel gefallen, um den Mexxlern als Orientierungshilfe zu dienen. Erst kürzlich war Jack diese Karte anvertraut worden, nachdem er sich seit Beginn des Monats fast nur mit Staubwischen beschäftigt hatte, manchmal ein paar Kritzeleien anfertigte oder diverse Zeilen verfasste. Doch so konnte es nicht weitergehen.
Es kam ihm vor, als hielte ihn hier nichts mehr, da die einzigen Besucher in Buschkutschen kamen und schnell wieder verschwanden. Viele Regionen der Hauptinsel verzeichneten massive Landflucht. Gerade die jüngere Generation wollte lieber in Metropolen wie Facebook City oder Los Instagram leben oder machte Karriere in den Youtube Hills. Die meisten Auswanderer waren es offenbar leid, ermüdend lange Gespräche zu führen, und mieteten sich stattdessen eines von diesen Twitter-Cars, bei denen man sich im Vorbeifahren nur schnell gegenseitig irgendwelche Phrasen an den Kopf warf oder kurz brüllte, was man gerade gegessen hatte. Selten ließ sich eines dieser Whats-Uptown-Girls mal wieder im Lande Mexx blicken.
Seufzend faltete Jack die Karte zusammen und schob sie zurück in seine Tasche.
„Na, du Landratte“, quatschte ihn plötzlich jemand von der Seite an, ein alter Seebär, der genügsam seine Pfeife rauchte. „Willst du auch abhauen? Soll ich dich von meiner Liste streichen?“
„Von welcher Liste?“
„Ich bin Statistiker“, erklärte der Alte und lüpfte seinen Hut, sodass Jack dessen ziemlich kahl gewordenen Schädel aufblitzen sah. „Ich zähle die Einwohner und ihre Aktivitäten. Mein Name ist Mittgli Dörsta Tystik.“
„Freut mich, Sie kennen zu lernen, Herr Tystik...“
„Du kannst mich Mitti nennen.“
Grübelnd legte Jack den Kopf schief und fragte:
„Also gut, Herr Mitti, habe ich Sie nicht schon mal auf einem Fahndungsplakat gesehen?“
Der Alte hustete verlegen und zog sich die Krempe des Hutes tiefer ins Gesicht.
„Nun, durchaus möglich. Ich werde von vielen gesucht, darum bin ich auch ständig unterwegs, damit mich niemand findet. Was ist mit dir, Kleiner? Hast du dasselbe vor?“
„Nein, gar nicht!“, beteuerte Jack mit mehr Rechtfertigung in der Stimme als Zuversicht. Hilflos zuckte er mit den Schultern, bevor er zu einer Erklärung ansetzte. „Wissen Sie, auf der Hauptinsel führe ich ein kleines Motel in einer netten Gegend am Meer, nördlich vom Treibsand der verdrehten Worte. Da war noch nie viel los, aber für eine Wohnung bei den ToFu-Äckern fehlte mir das Geld, die Mieten sind dort teurer als woanders. Nach Quietschkommihausen wollte ich auch nicht ziehen, ich verstehe den Dialekt der Leute dort so schlecht. Trotzdem war alles wunderbar. Noch vor ungefähr, sagen wir, fünf Jahren kamen ab und zu Leute ins Motel, schrieben ein paar Zeilen ins Gästebuch oder an die Wände neben den Bildern im Flur. Ich ging sporadisch ins RPG-Dojo und beteiligte mich an Treffen in meinem Lieblingszirkelsteinkreis und konnte Geschich...“
„Wo liegt dann das Problem?“, unterbrach ihn Mitti gelangweilt.
„Müssten Sie das nicht selbst am besten wissen, wenn sie die Aktivität der Einwohner beobachten?“ Jack machte eine weitschweifende Geste in Richtung Küste. „Die Hauptinsel ist nicht mehr wie früher. Nach dem Nerobefehl von Cato I., um den sich heute noch viele Verschwörungstheorien ranken, hat sich das einst blühende Forum in eine Wüste verwandelt. Sämtliche Fanworks wurden auf dem Rücken eines Buckelwals beerdigt, der entweder fliegt oder taucht, sich jedenfalls selten blicken lässt und daher kaum besucht wird. Die Zirkelsteinkreise sind heute verwittert, teils gar nicht mehr auffindbar. Sie wurden nie unter Denkmalschutz gestellt und nach einiger Zeit verschwinden sie einfach, weil sich niemand um sie kümmert. Sogar in Quietschkommihausen ist es still geworden.“
„Aber herrscht nicht noch immer reger Betrieb an den Häfen?“
„Ach, die meisten wollen doch nur nach Shitstorm Valley, um dort die sagenumwobenen Gesetze der Hetze zu lernen. Dafür fehlt mir leider das Talent.“
Noch ein paar Mal paffte Mitti an seiner Pfeife, klopfte sie an der Reling aus und fragte anschließend:
„Wohin soll dich deine Reise denn dann führen? Wir sind auf dem Weg nach Blog Island. Aber dort ist es doch genauso schlimm wie in Shitstorm Valley.“
„Die Überfahrt dauert drei Tag, nicht wahr?“, wich Jack aus, ohne dem Alten hierbei in die müden Augen zu schauen. Dieser bestätigte die Frage mit einem Brummen. „Vielleicht werde ich unterwegs noch von meinen Beweggründen erzählen.“
Danach schwiegen sie beide und blickten hinaus aufs Meer. Mit auffrischendem Wind blähten sich die Segel des Schiffes, während es unaufhaltsam gen Süden fuhr.

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     ...  oo               
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(Nur auf Mexx kann ein Dampfschiff die Segel setzen.)

Wie Lava überfloss der Sonnenaufgang des dritten Tages das östliche Meer.
„Dort hinten liegt die Tiefe des Nervenfressers“, rief der alte Mitti vom oberen Deck zu Jack hinunter, der gerade aus der Kajüte trat. „Aus dieser Entfernung sieht man bereits, wie sich dort alles am Morgen blutrot färbt. Die Gegend ist gefährlich, man darf sich ihr nicht zu weit nähern. Legenden besagen, ein erdbeertörtchenartiges Ungetüm sei dem Schlund des Nervenfressers einst entsprungen. Der Prophezeiung nach müssen alle paar Jahrtausende auserwählte Mexxler einen apokalyptischen Kampf gegen dieses Monstrum bestreiten, um es zurückzudrängen.“
„Das sind doch hoffentlich nur Märchen“, erwiderte Jack skeptisch, als er bei Mitti auf dem oberen Deck angelangt war.
„Täusch dich mal nicht, Jungchen. Noch heute meidet jedes Schiff das östliche Meer von Blog Island und hält sich nur nah an der Küste. Leider ist die andere Seite genauso tückisch. Man muss aufpassen beim HD Atoll nicht in die Strudel der Undurchsichtigkeit zu geraten. Durch die starke Strömung dreht man sich sonst nur ständig im Kreis. Außerdem heißt es, beim Atoll werden regelmäßig Atomexxbombentests durchgeführt. Vor nicht allzu langer Zeit ging einer davon gehörig schief. Ein Händlerboot mit Namen Glücklicher Drache hatte sich während einer Diskussion über ein Verkaufsangebot dem Atoll zu sehr genähert und wurde, nach einer reichlich verzögerten Explosion, vom herabfallenden Auf-Regen erfasst. Sämtliche Insassen kehrten ermahnt ans Land zurück. Die Explosion löste außerdem einen Tsunami aus, die Westküste von Blog Island wurde von der Ermahnwelle überrollt. In den betroffenen Küstenabschnitten haben sich einige dazu entschlossen, ihre Zelte abzubrechen und dem Land den Rücken zuzukehren, ein paar von ihnen sind mit einem der Folgeblogboote abgereist.“
„Tragische Geschichte“, pflichtete ihm Jack bei, der diese Sache selbst mitbekommen hatte.
„Tragische Geschichte“, sagte er noch einmal, nachdem er von der Reling einen Schritt zurück und auf irgendetwas Komisches getreten war.
„Was ist denn das?“ Verwirrt wollte er nach unten schauen und setzte hierbei noch einmal den Fuß auf dieses Etwas, das daraufhin einen klackenden Laut von sich gab.
„Was ist denn das?“, wiederholte Jack unwillkürlich und erwischte beim Ausweichen ein weiteres klackendes Etwas.
„Was ist denn das?“
„Vorsicht“, lachte der alte Mitti herzlich und zog Jack am Ärmel aus der Gefahrenzone. „Das sind Äfffunf-Bugs. Pass auf, dass du nicht auf sie drauftrittst, sonst bist du gezwungen, dich selbst nachzuäffen.“
Ein paar überdimensionale Käfer krabbelten über den Schiffsboden, aus der Krabbelgruppe löste sich ein einzelner Bug und trippelte zum Bug des Schiffes. Verständnislos blickte Jack ihm nach.
„Woher kommen die plötzlich?“
„Daran merkt man, dass wir uns Blog Island nähern“, erklärte Mitti und stopfte sich unbeschwert seine Pfeife, mit deren Hals er kurz auf zahlreiche scharfkantige Gebilde im Meer deutete. „Speziell diese Bugs haben sich überall auf den Microblog-Riffen um Blog Island herum vermehrt. Sie beißen oder stechen nicht, sind auch nicht giftig, aber trotzdem eine echte Plage. Wenn ein Schiff sich der Insel nähert, kommen sie gern angeflogen und sammeln sich am Schiffsbug.“
Interessiert ließ Jack den Blick über die verschiedenen winzigen Riffe wandern. Auf manchen von ihnen waren Linkfahnen aufgesteckt, an anderen hafteten Zeitungsartikel oder irgendwelche Banner. Ein einziges Microblog-Riff jedoch stach ungewöhnlich hervor. Es war viel größer als die anderen und erstaunlich... gelb.
„Ah, ich sehe schon“, schmunzelte der alte Mitti, als er Jacks Blick folgte. „Du hast das MexxToast-Riff entdeckt. Auch hierum ranken sich Legenden. Es heißt, einstmals sei ein MexxToast vom Fluss des schlechten Geschmacks bis an dieses Riff geschwemmt worden und hätte es komplett mit Analogkäse überzogen. Bald kamen Jünger und beteten den Käse an. Das Riff war kaum groß genug für alle, doch aus unerfindlichen Gründen wuchs und wuchs es. Es bildete sich eine Sekte, einige sollen sogar gestorben sein, man munkelte von Mord und Totschlag. Irgendwann löste sich die Gemeinschaft auf, doch viele sollen den Glauben noch in sich tragen. Heute pilgern noch manchmal Mexxler hierher, um ein Babybel am Riff abzulegen und dem MexxToast zu gedenken. Das Riff soll angeblich auch die Geburtsstätte von Cheesy Cid sein. ...Oh, da vorn! Land in Sicht!“
Tatsächlich war hinter den zahlreichen Riffen der Umriss von Blog Island zu erkennen, die bekannte Silhouette des brodelnden Vulkans, der jeden Augenblick ausbrechen konnte, dichter Rauch von etlichen Bränden und sogar ein paar Blacklist-Blogmauern waren zu erkennen.
„Nun sag mal an, Kleiner“, bohrte Mitti mit einem Lächeln nach. „Ich habe dir so viele Geschichten erzählt, jetzt ist es an der Zeit, dass du mit deiner eigenen auspackst.“
„Es ist nichts Besonderes.“ Jack zuckte mit den Schultern und schüttelte gleichzeitig den Kopf. „Auch nur so eine alte Geschichte, von der niemand weiß, ob sie wahr ist.“
„Du redest von der Blog-Blume, nicht wahr?“ Das wissende Lächeln auf Mittis Lippen wurde noch eine Spur verschmitzter.
„Das stimmt!“ Verblüfft starrte Jack den Alten an und suchte nach Spott in dessen Miene, der jedoch ausblieb. Ermutigt sprach Jack weiter: „Zwischen all dem Käse, den Mauern und den Bränden soll es irgendwo auf Blog Island eine sagenumwobene Blume geben, die den Sinn von allem eröffnet. Sie ist der wahre Grund, warum ich mich hierher auf die Suche begebe.“
Etwas ernster geworden nickte Mitti und klopfte Jack auf die Schulter.
„Dann wünsche ich dir viel Glück und sei vorsichtig. Es gibt Gerüchte über eine tektonische Plattenverschiebung. Das gesamte Land soll demnächst an einen anderen Ort getrieben werden. Lass dich davon bloß nicht aufhalten.“
Zuversichtlich richtete Jack den Blick auf die näher kommende Küste und wollte sich gerade im Herumdrehen bei dem Alten bedanken... als dieser bereits verschwunden war.

Reisetagebuch eines Käfersammlers Genitalimexx Hodulenztittlender 2017

Autor:  halfJack

Als mich kürzlich ein anderer Reisender auf meinem Weg ansprach und fragte, ob mir in letzter Zeit ein absonderlicher Käfer aufgefallen sei, da wusste ich meine Gedanken auf Anhieb gar nicht zu spezifizieren. Offenbar hatte ich mich an das viele Getier, das ständig um meine Beine kroch oder mir brummend ins Gesicht flog, längst gewöhnt. Doch es dauerte nicht lang, da fiel mir ein Käfer... oder nein, mir fielen zwei... oder drei, vier Käfer ein, die mich besonders plagten.

Alle Bewohner dieses Landes, die Weblogs ohne Nur-Text-Eingabe schreiben, kennen sie wohl schon lange: die Blog-Bugs. Sie kommen in sehr vielen Unterarten vor, die hier nicht einzeln genannt werden sollen. Diese Bugs sorgen zum Beispiel für spastische Zuckungen der Bearbeitungsleiste, die sich ab und zu genau dorthin schiebt, wo man gerade schreiben möchte. Dieses Problem besteht allerdings nur bei längeren Beiträgen, da schließlich niemand damit rechnen konnte, dass man in einem Weblog mehr als zehn Zeilen verfasst.
Außerdem lieben Blog-Bugs Tabellen. Die Käferchen ziehen in Tabellen aus unerfindlichen Gründen die Bilder in die Länge oder verhindern, dass man unter die Bilder eine Textzeile setzt, stattdessen gelangt man manchmal (nicht immer, aber immer ohne erkennbares System) mit einem Enter neben das Bild, anstatt darunter. Diese Bugs vertragen sich auch fabelhaft mit ungünstiger Programmierung und lassen die Lightbox von Bildern ständig aufploppen oder schieben, sobald man in eine Tabellenspalte ein Bild eingefügt hat, die andere Spalte komplett zusammen, sodass man kaum dazwischen kommt oder die Rahmen rechts und links auseinanderziehen kann. Wie breit die Tabelle vorher war und selbst wenn das eingefügte Bild in der ersten Spalte noch einen Kilometer Platz hätte, spielt für die Totalquetschung der zweiten Spalte übrigens keine Rolle.

Nicht nur in den Weblogs treiben die Käfer ihr Unwesen, denn beispielsweise der Gemeine Auslog-Bug ist im Prinzip überall anzutreffen. Häufig taucht er in der Unterart Verlinkungs-Auslog-Bug auf, meist in der Nähe von Links, die wiederum zu Mexx führen. In letzter Zeit hat sich offenbar eine weitere Unterart herausgebildet, die den Zugriff auf völlig offene Weblogs verweigert. Dieser Bug wird von manchen Blog-Block-Bug genannt, von anderen bloß Zugriff-verweigert-Bug. Nicht selten taucht er sofort nach einem Zusammenstoß mit einem Auslog-Bug auf.

In den Microblogs lebt zudem ein Käfer, der mittlerweile schon eine gewisse Berühmtheit erlangt hat: der F5-Doppelpost-Bug, manche nennen ihn auch Äfffünf-Bug, Nachäff-Bug o. ä. Er sorgt dafür, dass man im Microblog beim Aktualisieren mit F5 (oder auf andere Weise) das letzte Posting noch einmal abschickt, noch einmal abschickt, noch einmal abschickt.
Mit einem weiteren Bug-Kumpan kann dieser Fehler sehr lästig werden, nämlich zusammen mit dem Webadressen-Enter-Ladeblock-Bug. Normalerweise ist dieser Bug nur bei den normalen Weblogs unterwegs, was bedeutet, dass man die Seite nicht durch das Drücken von Enter in der Webadresse neu laden kann, wenn der Ladeblock-Bug dort gerade sitzt. Stattdessen muss man dann F5 benutzen.
Man ahnt es schon, was jetzt kommt: Manchmal flattert der Ladeblock-Bug in den Microblog. Dann bringt Enter in der Adresszeile nichts, aber bei anderer Aktualisierung ließe der Äfffünf-Bug einen ja stottern, ja stottern, ja stottern. Natürlich gibt es noch andere Wege zurück, aber lästig sind diese Käfer trotzdem.

Ein anderer Weg zum Neuladen des Microblogs führt etwa über die blauen Balken, allerdings gibt es da einen meist zur Kategorie Handy-Bug gehörenden Käfer, der bei einem Wechsel zu einem anderen Tab die blauen Balken erneut anzeigt. Verständlich oder gar sinnvoll wäre es, den letzten blauen Balken noch einmal einzublenden, doch der Blablablaue-Balken-Bug wiederholt die letzten fünf bis zehn Balken vom ältesten bis zum jüngsten nacheinander. Warum auch immer er das tut.

Die Käferplage, mit der ich erst in letzter Zeit zu kämpfen hatte, wurde durch zwei mir bis dahin unbekannte Arten ausgelöst, die nur durch ihr gleichzeitiges Auftreten wirklich nervtötend sind. Beide gehören zur Gattung der Handy-Bugs. Der eine ist der Anti-Verkleinerungs-Bug, durch den man auf dem Handy die Seiten von Mexx zwar größer, aber nicht kleiner machen kann. Der andere ist eine nur auf dem Handy ansässige Abart des Blog-Bugs, der Kategorie Tabellen-Bug. Dieser Bug verhindert, dass man manche Tabellen in Weblogs komplett einsehen kann. Hier kommt wieder das "eigentlich" ins Spiel, denn eigentlich kann man in Weblogs auf dem Handy das Bild zur Seite schieben, aber manchmal... eben nicht. Dann hilft kein Drehen und durch den Anti-Verkleinerungs-Bug eben auch kein sonstiges Rumwischen auf dem Handy. Dann hilft nur Verzweiflung oder eine Kopie per ENS.

Wie auch immer die Reise in diesem Land weitergehen mag: Achten Sie auf Ihre Füße. Und Ihre Nerven.

Checkliste fürs Wochenende Genitalimexx Hodulenztittlender 2017

Autor:  halfJack
☑ Döner essen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐

☑ GRANRODEO-DVD schauen
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

☑ Oma anrufen und Treffen zu Weihnachten vereinbaren
Dringlichkeit: ⭐ ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐

⬜ Schreiben an Versicherung aufsetzen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

✖ mit Post telefonieren (eventuell Pakete abholen)
Dringlichkeit: ⭐ ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ (⭐)
Ergebnis: Pakete schwirren irgendwo herum und keiner weiß wo

☑ Bibliotheksausweis verlängern
Dringlichkeit: ⭐ ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐

☑ Fotokalender erstellen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐ ⭐

⬜ Texte zu Frauenwahlrecht lesen
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ Kanji lernen
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ Serie "Holocaust" anschauen
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ Zusammenfassung zu Eugen Herrigel etc. schreiben
Dringlichkeit: ⭐ ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ an Seminararbeit zu Kamikaze arbeiten
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐ ⭐

⬜ Papiere erledigen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ aufräumen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

☑ Wäsche machen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ Socken und Mütze stopfen
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐

☑ Zutaten kaufen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

☑ Plätzchen backen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐ ⭐

✖ Zupfkuchen backen
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐
Ergebnis: verschoben auf nach Weihnachten

Geschenke für
⬜ Oma
Aufwand: ⭐ ⭐
⬜ Neffen
Aufwand: ⭐
☑ Schwester und Schwager
Aufwand: ⭐
⬜ Freundin
Aufwand: ⭐ ⭐ ⭐
☑ Mutter
Aufwand: ⭐
⬜ Schwiegereltern
Aufwand: ⭐ ⭐ ⭐
Dringlichkeit für alle Geschenke: ⭐ ⭐ ⭐

☑ Nengajo/Neujahrskarten schreiben (nach Japan)
Dringlichkeit: ⭐ (⭐ ⭐)
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ Urlaubsfotos ordnen für Familientreffen
Dringlichkeit: ⭐ ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ Steckbrief aktualisieren
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐

⬜ Kommentare beantworten
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ ENS beantworten
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

☑ Project Zero 5 zu Ende spielen
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐

⬜ Sekte gründen als Grundstein für spätere Weltreligion
Dringlichkeit: ⭐
Aufwand: ⭐ ⭐ ⭐ ⭐

☑ mit Rufus zum Casting gehen
Dringlichkeit: ?
Aufwand: ?

Außerplanmäßig
☑ Hotelsuche für Urlaub nächstes Jahr
☑ Manga lesen
⬜ Weblog und tumblr aufräumen

Schönheit zwischen Rosen und Büchern Genitalimexx Hodulenztittlender 2017

Autor:  halfJack


Sämtliche Ähnlichkeiten zu anderen Figuren sind rein zufällig.

 

Rufus Reginald Buchus Bacchus
Optinian Delafleure von Rosenregen

Alter: 21 Jahre
Größe: 1,83
Gewicht: 52 kg
Beruf: Florist, Denker
Knackigkeitsfaktor der Eier: 8/10

Rufus R. B. B. O. D. von Rosenregen ist das Kind einer sehr reichen, adligen, intellektuellen Familie. Seine Eltern starben bei einem Kutschenunfall, sodass Rufus das riesige Anwesen erhielt, mit dem Garten, der Bibliothek und allem drum und dran. Er hatte kaum Kontakt zur Außenwelt und beschäftigte sich Zeit seines Lebens nur mit Büchern und seinen geliebten Blumen. Von den über 200 000 Büchern in der Bibliothek seiner Eltern hat er alle gelesen. Zweimal.


Wäre er zur Schule gegangen, hätte er mehrere Klassen übersprungen (aber natürlich wurde er privat daheim unterrichtet). Mit 8 Jahren schaffte er seinen ersten Universitätsabschluss. Er besitzt einen Magister in Floristik, einen in Philosophie, in Biologie, Geografie, Kunst und noch ein paar weitere. Seine Dissertation zum Thema "Empirische Betrachtungen zur Ästhetik des Windes in diffizil bepflanzten Blumenbeeten" erlangte in der wissenschaftlichen Welt große Anerkennung und auch seine "Farbenlehre der Rosenblattausprägung" ist weithin bekannt und dient als Grundlage der Forschung in der modernen Ästhetik.

Vom Charakter her ist er relativ exzentrisch, manche bezeichnen ihn auch als hysterisch (oder histrionisch, um mit den Worten toleranter Psychologenschaft zu sprechen). Rufus springt manchmal durch die Gegend und wirft mit Blütenblättern um sich. Und er umarmt gern Blumen. Er ist vollkommen unbefleckt, was dem Knackigkeitsfaktor seiner Eier einen Punkt pro Ei abzieht. Die Diener, die ihn anzukleiden pflegen, schwören allerdings, dass sein Gemächt ganz außerordentlich sei.

Whitelist gefordert Genitalimexx Hodulenztittlender 2017

Autor:  halfJack

Wer kennt das nicht? Da besucht man alle paar Wochen seine babyblaue Lieblingsseite, um sich mit netten Usern über persönliche Interessen auszutauschen, und dann passiert es: Man klickt sich an Bugs entlang zu den Blogs von den nicht so netten Usern, die über ihre eigenen Themen schreiben!

Eigentlich stehen die ja schon auf der Blacklist, aber jetzt wagen diese User es trotzdem, über irgendetwas zu reden, was nicht der eigenen Meinung entspricht. Man könnte das zwar ignorieren, aber sie überschwemmen die gesamte Tagesübersicht der Weblogsektion mit ihren Einträgen, sodass die anderen 8 bis 9 Blogeinträge völllig untergehen! Was die da krähen, ist nicht relevant. Man hat ja schon den Titel gelesen und fand den blöd genug, um über den Eintrag und die Kommentare hinwegzuscrollen und seine 2 Cent drunterzuschmeißen. Doch dann sind diese User auch noch so dreist und antworten.

So kann das nicht weitergehen. Wenn diese User nicht jeden Monat ein oder zwei Mal ihre Meinung kundtun würden, dann könnten sich die anderen Mitglieder, die das lesen und kommentieren, nämlich mit besseren Dingen beschäftigen: den Fanworks oder Themen zum Beispiel, über die man selbst bloggt. Denn mit Sicherheit würden sie das tun. Und wenn sie es nicht tun, bleibt ja noch immer die Möglichkeit, einen Blog über besagte User zu schreiben, um Aufmerksamkeit zu generieren. Dass die auf der Blacklist stehen und den an sie gerichteten Eintrag eigentlich nicht lesen können dürften, spielt keine Rolle; es hat einen ja selbst auch nicht gehindert. Im eigenen Blog kann man sich dann darüber aufregen, wie Leute mundtot gemacht werden, indem ihre Kommentare gelöscht oder gesperrt werden (außerdem hat man die Möglichkeit, Kommentare zu sperren, die das Gegenteil behaupten). Man kann über Meinungsfreiheit philosophieren (nämlich die Freiheit, Leute mit anderer Meinung auf die Blacklist zu setzen) und über Streitlustige und Wortverdreher (denn Diskussionen leben nicht davon, dass man anderen die Widersprüchlichkeit ihrer Aussagen aufzeigt). Dennoch ist das keine Lösung, das Problem bleibt in seinen Wurzeln bestehen.

Es gibt nur eine Antwort auf dieses Übel: Eine Whitelist.

Wir sorgen dafür, dass die komplette Userschaft erst mal auf die Blacklist gesetzt wird und jeder User vor der Meinung des anderen geschützt ist. Auf diese Weise muss niemand mehr unter andersartigen Ansichten leiden oder sich mit Dingen auseinandersetzen, die er vorher nicht ignorieren konnte. Stattdessen führen wir, am besten als TOFU, eine Whitelist ein, auf die man bloß diejenigen User setzt, deren Namen einem sympathisch erscheinen. (Nach den Beiträgen kann man ja nicht gehen, die sind schließlich nicht mehr sichtbar.) Um eventuelle psychische Schäden zu vermeiden, werden allerdings sämtliche Usernamen in Zukunft verschlüsselt, da manche vielleicht anstößig oder triggernd sein könnten.

Falls ein Mitglied trotzdem die Gefahr auf sich nehmen möchte, hier mit anderen Leuten zu kommunizieren, kann er einen Fragebogen zu bestimmten Grundsatzdiskussionen ausfüllen, worüber ihm andere User vermittelt werden, die in allen Punkten dieselbe Meinung vertreten.

Das ist unser Schritt zu einer besseren Gemeinschaft, zu einer besseren Zukunft.

Aki & Riku Genitalimexx Hodulenztittlender 2017

Autor:  halfJack

Nachdem unsere beiden Meerschweinmädels Nana und Zoey leider beide verstorben waren, haben wir knapp ein Jahr gebraucht, um wieder welche zu adoptieren. Dieses Mal fiel die Wahl auf zwei Böckchen: Aki und Riku.

Riku ist der Jüngere von beiden und er fiel mir sofort wegen seines weißen Streifens auf. Hier auf dem Bild ist der Streifen ein wenig zerzaust, doch Riku kann sich lang machen wie ein Wiesel, dann sieht der Streifen aus wie bei einem Stinktier. Ansonsten wirkt Riku durch die sehr spitze Nase ein bisschen wie eine Maus.

...Ich merke gerade, dass er also im Prinzip an alles Mögliche erinnert, nur eben nicht in erster Linie an ein Meerschwein.

 

Aki war die sofortige Wahl meiner Freundin, weil er komplett schwarz ist. Kennt ihr diese Formulare, die man beim Tierarzt ausfüllen muss, wo nach der Fellfarbe und den besonderen Merkmalen gefragt wird? Bei Aki könnte man nur hinschreiben: "schwarz" und "völlig schwarz". Wie ein Rußmännchen von Ghibli, obwohl man bei ihm häufig sogar die Augen nur erahnen kann. Das führt regelmäßig zu Suchaktionen im Käfig. Wenn Aki im Haus sitzt, ist er nicht auszumachen. Sitzt er auf dem Haus, kann man kaum erkennen, wo vorn und wo hinten ist und ob man ihm das Essen vielleicht gerade an den Po hält.

Riku ist quirlig, rennt viel herum und quiekt ständig. Außerdem habe ich selten ein Meerschweinchen so schnell fressen gesehen. Dafür ist er nicht sonderlich schlau. Vom Haus herab macht er meistens Weitsprünge, manchmal auch mit dem Kopf gegen die Wand vom Käfig, wenn er das falsch abschätzt. Wenn er etwas haben möchte oder Fressen riecht, stellt er sich irgendwo auf und macht Dehnübungen oder Yoga; mit dem Kopf den Rücken berühren und so einen Kram. Gibt man ihm einen Ring aus gepressten Heu, ist er zu dumm (?), um ihn einfach zu nehmen, sondern beißt davon ab und der Ring fällt runter. Vielleicht ist er auch einfach nur zu faul und möchte, dass man ihm den Ring die ganze Zeit vor die Nase hält. Wenn der Ring dann runtergefallen ist, findet Riku ihn meist nicht mehr wieder. (Das heißt, eigentlich sucht er gar nicht danach, weil der Ring für ihn einfach "verschwunden" zu sein scheint. Dass er nicht in der Luft vor seiner Nase schweben bleibt, scheint Riku nicht einzukalkulieren.) Dann rennt er meist ganz panisch zu Aki und versucht von ihm etwas zu ergattern.

Aki ist zwar älter, leichter und nicht so verfressen, aber er ist der eigentliche Boss von beiden. Ein geruhsamer Typ, der sich beim Fressen Zeit lässt und gegen Riku den Kopf hebt, wenn der ihm etwas stehlen möchte. Oft macht er sich das allerdings einfach, rennt mit seinem Ring in eines der Häuser und verstopft mit seinem Po den Eingang. Wie gesagt, man erkennt ja sowieso nicht, wo vorn oder hinten ist.

Jedenfalls sind beide extrem awesome, sodass ich fast Lust hätte, mal wieder ein paar Haustiercomicstrips zu zeichnen.


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