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[V/S] Mangasammlung mit vollständigen Reihen u. a. Gundam, Marmalade Boy, Angel Sanctuary, Digimon, Inu Yasha, Trigun, Yami no Matsuei, Kenshin, Love Hina, X, One Piece, Seraphic Feather, Holmes, Chobits, Tenjo Tenge, Dream Saga, Shamo, Pita Ten, Tokyo Mew Mew, Bleach, Saikano, I*O*N, Peridot, Missile Happy!, Legend of the Sword, Go! Virginal, Zettai Kareshi, Mermaid Melody Pichi Pichi Pitch, Death Note, Squib feeling blue, Virgin Crisis, Tomoe, Blood Hound, Arina Tanemura, Kaori Yuki, Rumiko Takahashi, Princess Ai, Demon Diary, Confidential Confessions, I.N.V.U., Perfect Girl, Crazy Love Story, Wild Rock, Selena Lin, Pfefferminz, Love Virus, Arcana, Check, Milk Crown, Spring (Manhwa), The Day of Revolution, Les Bijoux, Legend (Manhwa), Ja-Dou, CLAMP, Cute X Guy, Dream Kiss, Grab der Engel, Blood Alone, Fairy Cube, Daisuki, Mikiyo Tsuda, Hinako Takanaga, Love Triangle, A Midnight Opera, Die Legenden vom Traumhändler, Perfume Master, Crown, Rockin' Heaven, Honey x Honey Drops, Bizenghast, You Higuri, The Loudest Whisper, Big Windup!, Flower (You Higuri), Neji, Vernasch mich, Kanan Minami, Pirat gesucht!, Deep Kiss, Deep Sex, Taranta Ranta, Sugars*, Psyren, Shishunki Miman, Nagatacho Strawberry!, Sandwich Prince, Hot Days , Venus Capriccio, Love Celeb - King Egoist, 07-Ghost (Anime/Manga), Pandora Hearts, Aozora Pop, Rhapsody in Heaven, Stroke Material, Chocolate Cosmos, Kuroko no Basuke, Nine Puzzle (Manga), 14 R (Manga), Matsuri Hino, Our Journey, Love Kingdom, Broken Blade, Momo - Little Devil, Alles nur deine Schuld!, Makoto Tateno, Sora Log, Hab dich lieb, Suzuki-kun!!, Gothic Love, Idol Kiss, Sehnsuchtssplitter, Mit dir bis ans Ende der Welt, Ich wünschte, ich könnte fliegen ..., Dich zu lieben - einfach magisch!, Attack on Titan, Magic Shoe Shop, Psycho-Pass, Oh mein Gott, Morgens Mittags Abends, Verkaufe / Suche

Autor:  halfJack

Über Empfehlungen würde ich mich sehr freuen!
 

Bewertungen: (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+) (+)


Das ganze Ausmaß der grausigen Geschichte:
Meinen Verkauf habe ich nun lange vernachlässigt, zwar sind viele Serien weggegangen, aber auch etliche dazugekommen. Mittlerweile kann ich kaum mehr übereinander stapeln. In die zweite Reihe stellen geht auch nur noch, wenn die Hälfte des Mangas über das Regalbrett herausragt. Als mir irgendwann auffiel, dass wir ja noch einen Fußboden haben, schichtete ich dort zwischenzeitlich mehrere Türme auf. Das Problem hat sich also eher verschlimmert als verbessert und ich habe es aufgegeben, jemals wieder unter 3000 Manga zu kommen. Wer weiß, ob wir mittlerweile nicht schon 4000 haben; zählen will ich jedenfalls nicht mehr.
Darum suche ich nach wie vor Interessenten für ein paar Mangareihen, Einzelbände und ähnliches.
 

Wenn man nicht aneckt, fallen sie auch nicht raus.

Weitere Regale kann ich nicht draufstellen.

Überall zweite Reihe, keine Ahnung, was dahinter ist.

 

 

Eine alphabetische Liste findet ihr in meinem Thread bei "Suche / Verkaufe" im Forum. Dort biete ich auch ein paar DVDs, Bücher und Videospiele an, außerdem suche ich einige Manga bzw. Anime. Was nur an Volljährige verkauft werden darf, zum Beispiel Hentai, findet ihr auch nur dort im Forum unter dem ersten Posting in einem separaten, auf adult gesetzten Thread!


Informationen zum Verkauf

Details zu Qualität, Versand, Genrebezeichnungen etc.


1. Vollständigkeit

Die Serien sind so gut wie alle vollständig und abgeschlossen. Wo das nicht der Fall ist, steht extra ein Hinweis hinter der Bandanzahl, außer wenn ich nur auszugsweise ein oder ein paar Bände anbiete, dann habe ich mir diese Bemerkung um der Logik willen gespart. Einzeln werde ich die Bände aus einer Serie in der Regel nicht verkaufen, weil ich die restlichen sonst kaum loswerde.
 

2. Qualität

Beim Kauf von Mangas sind wir ziemlich pingelig und kaufen demnach so gut wie gar nichts mit Ecken, Abschürfungen oder Druckstellen, was sich nur bei Carlsen Comics schwierig gestaltet, weil diese oft beim Kauf schon nicht perfekt aussehen. Dementsprechend gut behandeln wir die Bücher jedenfalls auch. Sie sind mit wenigen Ausnahmen in einem hervorragenden Zustand, teils sogar besser als im Laden. Rauchfreier Haushalt. Auf jede Qualitätsminderung (z. B. Knicke im Cover oder Buchrücken) würde ich bei Interesse hinweisen und, falls gewünscht, auch Fotos machen. Bei älteren Serien, die bereits vor Jahren erschienen sind, solltet ihr damit rechnen, dass sie wohl auch etwas älter aussehen; das heißt, sie könnten vom Staub ein wenig vergilbt sein und "fühlen" sich demnach auch nicht mehr blitzblank an. Manche Manga besitze ich doppelt und nur einzeln oder mit wenigen Bänden aus einer Reihe. Das sind solche, die ich von Bekannten übernahm, die nicht wussten, wohin damit. Diese Bände sind teils nicht in sonderlich gutem Zustand. Man findet sie gegen Ende jedes Genres, genauso wie die nicht abgeschlossenen Serien.
 

3. Preise und Versandkosten

Zu den in der Tabelle aufgeführten Preisen werden die Versandkosten extra berechnet. Bezahlung per Überweisung  oder Paypal, da richte ich mich nach der Präferenz des Käufers. Falls man kein Paypalkonto besitzt, aber darüber bezahlen möchte, kommen zum Preis und den Versandkosten noch die Gebühren von 35 Cent pro Transaktion plus 1,9 % des Kaufpreises hinzu, soweit ich weiß. Alle Angaben hierzu vorerst ohne Gewähr, weil ich diesen Fall bislang noch nicht hatte. Der Versand erfolgt nach Zahlungseingang. Falls irgendetwas ins Auge fällt, das noch keinen Preis hat, kann man mich gern per ENS anschreiben, im Weblog oder Forum kommentieren und mir ein Angebot machen.
 

4. Genre und Abkürzungen:

Shojo = für Mädchen
Josei / Ladies Comics = für Frauen
Shonen = für Jungen
Seinen = für Männer
EB = Einzelband
n. abg. = nicht abgeschlossen

 

 

Manga nach Genre

Shojo
Titel Mangaka Bände

Preise zzgl. Versand

'Cause I love you CLAMP 1 - 3 9,-
The one I love CLAMP EB 3,-
Princess Ai Ai Yazawa u. a. 1 - 3 9,-
Nagatacho Strawberry Mayu Sakai 1 - 5 15,-
Rockin' Heaven Mayu Sakai 1 - 8 24,-
Momo - Little Devil Mayu Sakai 1 - 7 35,-
Nine Puzzle Mayu Sakai 1 - 2 8,-
Our Journey Mayu Sakai EB 3,-
Magic Shoe Shop Mayu Sakai EB 3,-
Chocolate Cosmos Nana Haruta 1 - 4 15,-
Aozora Pop Natsumi Oouchi 1 - 5 18,-
Pfefferminz Eun-Jin Seo 1 - 4 15,-
Ich wünschte, ich könnte fliegen Kozue Chiba 1 - 3 12,-
Dich zu lieben - einfach magisch Kozue Chiba

EB

3,-
Taranta Ranta Yoko Maki 1 - 2 6,-
14R Yoko Maki EB 3,-
The Day of Revolution Mikiyo Tsuda 1 - 2 8,-
Cute x Guy Makoto Tateno 1 - 4 12,-
Bye bye Baby Selena Lin 1 - 2 6,-
White Night Melody Selena Lin 1 - 3 12,-
Sweet as Candy Selena Lin 1 - 2 6,-
The Flower Ring Selena Lin 1 - 2 6,-
Burning Moon Selena Lin 1 - 5 15,-
Milk Crown Mizuto Aqua 1 - 2 6,-
Go! Virginal Mizuto Aqua 1 - 2 6,-
Squip feeling blue Arina Tanemura EB 2,-
I*O*N Arina Tanemura EB 2,-
Honey x Honey Drops Kanan Minami 1 - 8 30,-
Rhapsody in Heaven Kanan Minami 1 - 3 9,-
Lektionen der Liebe Kanan Minami EB 3,-
Alles nur deine Schuld Ami Chatani / Sakurairo 1 - 3 12,-
Idol Kiss Haruko Kurumatani EB 3,-
Crown You Higuri 1 - 6 18,-
Flower You Higuri EB 3,-
Grab der Engel You Higuri EB

3,-

Shishunki Miman Yuu Watase 1 - 7 21,-
Zettai Kareshi Yuu Watase 1 - 6 18,-
Hab dich lieb, Suzuki-kun! Go Ikeyamada 1 - 18 110,-
Crazy Love Story Lee Vin 1 - 5 18,-
Pirat gesucht Matsuri Hino EB 3,-
Morgens, Mittags, Abends Kotomi Aoki 1 - 2 6,-
Love Virus Ryang Ryu 1 - 7 21,-
Venus Capriccio Mai Nishikata 1 - 5 20,-
Check So-Young Lee 1 - 6 24,-
Love Kingdom Komomo Yamada 1 - 3 12,-
Dream Kiss Kazumi Ohya 1 - 4 12,-
Confidental Confessions* Reiko Momochi 1 - 8 *
Spring Lee Young-You 1 - 3 9,-
Oh mein Gott Tooko Miyagi 1 - 2 8,-
Sora Log Kaco Mitsuki 1 - 4 12,-
Sandwich Prince Minori Kurosaki EB 3,-
Sugars Minori Kurosaki EB 3,-
Gothic Love Miku Momono EB 3,-
Stroke Material Kotobuki Atsuta EB 3,-
Sehnsuchtssplitter Ako Shimaki EB 3,-
Mit dir bis ans Ende der Welt Aya Oda EB 3,-
Perfect Girl Tomoko Hayakawa 1 - 13 (n. abg.) 52,-  
I.N.V.U. Kang Won Kim 1 - 5 (n. abg.) 18,-
Pokémon - Magical Journey Yumi Tsukirino 1 (n. abg) 5,-
Pita Ten Koge-Donbo 1 (n. abg.) 2,-
Dream Saga Megumi Tachikawa 1 - 2 (n. abg.) 4,-
Missile Happy! Miki Kiritani 1 - 2 (n. abg.) 4,-
Tokyo Mew Mew* Reiko Yoshida / Mia Ikumi 1 - 7 *
Tokyo Mew Mew Reiko Yoshida / Mia Ikumi 1 (n. abg.) 1,-
Tokyo Mew Mew à la mode* Reiko Yoshida / Mia Ikumi 1 - 2 *

Mermaid Melody Pichi Pichi Pitch

Michiko Yokote / Pink Hanamori 1 - 6 (n. abg.) 5,-
Marmalade Boy Wataru Yoshizumi 1 - 5 + 8

5,- (gesamt) 1,- (einzeln)

Josei / Ladies Comics

Titel

Mangaka Bände Preise zzgl. Versand
Vernasch mich Yuki Yoshihara 1 - 4 15,-
Love Triangle Yuki Yoshihara 1 - 4 15,-
Deep Kiss Kasane Katsumoto EB 3,-
Deep Sex Kasane Katsumoto EB 3,-
Hot Days Kasane Katsumoto EB 3,-
Boys Love
Titel Mangaka Bände  
Wild Rock Kazusa Takashima EB 3,-
The Loudest Whisper Matsumoto Temari 1 - 2 6,-
Stupid Story Anna Hollmann 1 - 2 (n. abg.) 4,-

 

Shonen / Seinen
Titel Mangaka Bände Preise zzgl. Versand
Peridot Hiyoko Kobayashi 1 - 6 20,-
Kenshin* Nobohiro Watsuki 1 - 28 *
Love Hina* Ken Akamatsu 1 - 14 *
Love Hina Ken Akamatsu 1 (n. abg.) 2,-
Inu Yasha* Rumiko Takahashi 1 - 15 (n. abg.) *
Shamo* Akio Tanaka 1 - 17 (n. abg.) *
Seraphic Feather* Hiroyuki Utatane u. a. 1 - 9 (n. abg.) *
Bleach* Tite Kubo 1 (n. abg.) *
Tenjo Tenge* Oh! great 1 - 13 (n. abg.) *
Tenjo Tenge Oh! great 6 3,-
Holmes Tategami Atsushi / Inuki Eiji 6 10,-

 

Fantasy / SciFi
Titel Mangaka Bände Preise zzgl. Versand
07-Ghost Amemiya / Ichihara 1 - 17 85,-
Psyren Toshiaki Iwashiro 1 - 16 VB
Ja-Dou + Ja-Dou - Teijou & Keika Mamiya Oki / Kawahara 1 - 6 + 1 30,-
Demon Diary Kara 1 - 7 30,-
Legend Kara 1 - 10 40,-
Les Bijoux Sang-Sun Park 1 - 5 25,-
Angel Sanctuary* Kaori Yuki 1 - 20 *
X* CLAMP 1 - 18 (n. abg.) *
Broken Blade Yunosuke Yoshinaga 1 - 4 (n. abg.) 20,-
Arcana So-Young Lee 1 - 9 (n. abg.) 27,-
Legend of the Sword* Yeo Beop-Ryong 1 – 12 (n. abg.) *
Chobits Clamp 1 - 4 (n. abg.) 10,-
She - the ultimate weapon Shin Takahashi 1 - 3 (n. abg.) 9,-
Tomoe Prin & Umi Konbu 1 (n. abg.) 1,-

 

Mystery
Titel Mangaka Bände Preise zzgl. Versand
Fairy Cube* Kaori Yuki 1 - 3 *
Blood Hound* Kaori Yuki EB *
Perfume Master* Kaori Yuki EB *
Neji* Kaori Yuki EB *
Neji* Kaori Yuki EB *
Death Note* Tsugumi Ohba / T. Obata 1 - 12 *
Die Legenden vom Traumhändler* Lee Jeong-A 1 - 6 *
A Midnight Opera Hans Steinbach 1 - 3 12,-
Neil Gaimans Niemalsland* Mike Carey / Glenn Fabry EB (224 S.) *
Bizenghast Alice LeGrow 1 - 4 (n. abg.) 20,-
Blood Alone* Masayuki Takano 1 - 5 (n. abg.) *
Pandora Hearts Jun Mochizuki 1 - 14 (n. abg.) VB
Yami no Matsuei* Yoko Matsushita 1 - 9 (n. abg.) * (Gebrauchsspuren!)

 

* Bei den gekennzeichneten Comics bitte an Blaetterklingen wenden.

 

Magazine

Spoiler

Daisuki (die ersten 13 Magazine)
Jahrgang 2003 1 - 11
Jahrgang 2004 1 - 2
+ Aufkleber in Ausgabe 1 (2003)
+ 6 Postkarten
+ 2 Postkarten zum Heraustrennen in Ausgabe 7 (2003)
+ Poster zu Prussian Blue zum Heraustrennen in Ausgabe 9 (2003)
Preis: 20,- €


Doujinshi

Spoiler

Fandom: Death Note
Pairing: Light Yagami x L
Titel: 友達ごっこ (Tomodachi gokko)
Zirkel/Zeichner: Nagisa-ku / Kiyoi Kiriyu
Seiten: 20
Preis: 5,-

 

Fandom: Death Note
Titel: Spleen
Zirkel/Zeichner: LOVE / Hideki Kawai
Seiten: 20
Preis: 5,-

 

Fandom: Gundam Wing
Pairing: Duo Maxwell x Heero Yui
Titel: 月の子供 Act. 1 (Tsuki no Kodomo 1)
Zirkel/Zeichner: Nattsu / Natsuo Kume
Seiten: 88
Preis: 20,-

 

Fandom: Gundam Wing
Titel: Gypsy
Seiten: 19
Preis: 5,-

 

Fandom: Kuroko no Basuke
Pairing: Midorima Shintaro x Akashi Seijuro
Titel: 溺愛ロジック (Dekiai Logic)
Zirkel/Zeichner: EVE / Sakura Mibu
Seiten: 50
Preis: 15,-

 

Fandom: One Piece
Pairing: Zorro x Sanji
Titel: Vedanta
Zirkel/Zeichner: E.T.D (Eden the Doors)/Ryoji Hido
Seiten: 40
Preis: 10,- €

 

Fandom: Ookiku Furikabutte / Big Windup!
Pairing: Kousuke Izumi x Yoshirou Hamada
Titel: やさしくわらって (Yasashiku waratte)
Seiten: 36 (keine Textseiten)
Preis: 8,-

 

Fandom: Pokémon
Titel: しあわせのじゅもん (Shiawase no Jumon)
Seiten: 40
Preis: 8,-

 

Fandom: Shingeki no Kyojin / Attack on Titan
Pairing: Erwin Smith x Levi
Titel: エピキュリア (Epikyuria)
Zirkel/Zeichner: 貴星屋 / 星名あんじ
Seiten: 58
Preis: 20,- €

 

Fandom: Trigun
Titel: 小銭しもべ妖精ボクシちゃん (Kozeni shimo be yōsei bokushi-chan)
Zirkel/Zeichner: Heaven Express/Y. Mikami
Seiten: 16
Preis: 5,-

 


Merchandise

Spoiler

Kuroko no Basuke
Gashapon Schlüsselanhänger
Fukui Kensuke / Ryou Sakurai / Himuro Tatsuya
Hersteller: Bandai
Preis: 10,- € pro Anhänger

 

Shingeki no Kyojin / Attack on Titan
Clear Files (Einschubhüllen) + Aufkleber
Levi / Erwin Smith / Zoe Hanji etc.
Hersteller: Banpresto
Preis: 10,- € für 2 Clear Files + 3 Aufkleber in OVP
(auf Verhandlungsbasis auch einzeln oder verschieden kombiniert)

 

Shingeki no Kyojin / Attack on Titan
Hand Towel (Handtuch) 30 x 30 cm
Levi / Erwin Smith
Hersteller: Banpresto
Preis: 10,- € für 1 Handtuch in OVP
(davon biete ich zwei Stück an)

 

Psycho-Pass
Key Chain (Metallanhänger) ca. 46 x 46 mm
Ginoza Nobuchika / Safety Bureau Logo
Fuji Terebi © Psycho-Pass Committee
Preis: 10,- €

 

 

Verkäufe bisher:

Spoiler

 

Manga

16 Life 1 - 2 für 8,-
20 Masken!! 1 - 2 (vollständig) für 6,-
3, 2, 1... Liebe! 1 - 15 (vollständig, aber ohne: Diary und Fanbook) für 64,-
Ai Ore! 1 - 5 (vollständig) für 18,-
Angel Diary 1 - 13 (vollständig) für 39,-
Ark Angels 1 - 3 für 15,-
Blau wie Himmel. Meer & Liebe 1 - 8 (vollständig) für 30,-
Blue Sheep Dream 1 - 9 für 45,-
Catwalk 1 - 2 (vollständig) für 6,-
CLAMP School Detectives 1 - 3 (vollständig) für 12,-
Color (EB) = 3,- €
Des Teufels Geheimnis (EB) = 3,-
Destiny (EB) = 3,- €
Drang der Herzen (EB) = 3,- €

Du + Ich = Wir (EB) für 3,-
Ermittlungen in Sachen Liebe (EB) = 3,- €
Family Complex (EB)
Gakuen Heaven 1 - 4 (vollständig) = 12,- €
Gate 7 1 - 4 für 15,-
Gefangene Herzen 1 - 5 (vollständig) für 18,-
Gib mir Liebe 1 - 8 (vollständig) für 30,-

Gib mir mehr (EB) = 3,- €
Gintou Graveyard (EB) für 3,-
Glanz der Sterne (EB) für 3,-

Gothic Sports 1 - 5 (vollständig) für 18,-
Happy Boys 1 - 2 (vollständig) für 8,-
Hero Heel 1 - 3 (vollständig) für 12,-
Hunter x Hunter 11 für 10,-

Hot Beast EB für 3,-
Hot Dinner EB für 3,-
Hot Office EB für 3,-
Just around the Corner (EB) = 3,- €
Justice Guards Duklyon 1 - 2 (vollständig) für 8,-
Katekyo 1 - 4 (vollständig) für 7,-
Kiss (EB) = 3,- €
Kiss me Princess 1 - 9 (vollständig) für 45,-
Kiss me, Teacher 1 - 10 (vollständig) = 30,- €
Kodomo no Omocha 1 - 10 (vollständig) für 30,-
Koitomo (EB) für 2,-

Lass es uns tun (EB) = 3,- €
Lebe deine Liebe 1 - 14 (vollständig) für 60,-
Legend of Mana (Seiken Densetsu) 1 - 5 (vollständig) für 40,-

Love Beast 1 - 3 für 12,-
Love Celeb 1 - 7 für 30,-
Love Chains 1 - 2 für 7,-
Love Giant 1 - 3 für 12,-
Love Hustler 1 - 2 (vollständig) = 6,- €
Men who cannot get married (EB) = 3,- €
Men who cannot be honest about their feelings (EB) = 3,- €

Mizu no kioku (EB) für 4,-
My Honey Express (EB) = 3,- €
Never ever Love (EB) = 3,- €
Ohne viele Worte 1 - 3 für 12,-
Oh! My Goddess 1 - 43 für 150,-
Orange Planet 1 - 5 (vollständig) für 18,-
Princess Princess 1 - 5 (vollständig) für 18,-
Princess Princess X (EB) für 3,-
Prinzessin Mononoke - Der Comic zum Film 1 - 4 (vollständig) für 4,-
Record of Lodoss War - Die Chroniken von Flaim 1 - 6 (vollständig) für 18,-
Record of Lodoss War - Deedlit 1 - 2 (vollständig) für 6,-
Record of Lodoss War - Die graue Hexe 1 - 3 (vollständig) für 9,-
Record of Lodoss War - Lady von Pharis 1 - 2 (vollständig) für 12,-

Regeln der Liebe (EB) = 6,- €
Perfect Girl 14 - 29
Rosen unter Marias Obhut 1 - 8 für 30,-

Secret Love (EB) = 3,- €
Sehnsucht nach ihm (EB) = 3,- €
Sex = Love² 1 - 2 für 8,-
Sexperimente (EB) für 4,-
Sexperimente Future (EB) für 4,-
Sexy Effect 96 1 - 3 (vollständig) = 9,- €
Steal Moon 1 - 2 für 10,-
Stop! In the Name of Love! (EB) = 3,- €
Subway to Sally - Storybook EB für 5,-
Süße Falle (EB) für 4,-
Süßes Gift 1 - 3 (vollständig) = 9,- €
Time Stranger Kyoko 1 - 3 (vollständig) für 8,-
Traumboyz (EB) für 4,-

Unsichtbare Liebe 1 - 2 für 8,-
Vampire Knight 1 - 15 für 60,-

Virgin Crisis 1 - 4 für 14,-
Was zum Naschen (EB) für 4,-
Wild Fish (EB) = 3,- €
Wir! Jetzt! Hier! (EB) = 3,- €
Yuigon (EB) = 3,- €
Zaubernüsse für Natsumi 1 - 4 (vollständig) für 15,-
Zerrissene Seelen 1 - 3 (vollständig) für 13,-

Doujinshi

Fandom: Death Note
Pairing: L x Light / Light x L
Titel: Hameln
Zirkel/Zeichner: Weltnacht/Kazuki
Seiten: 24 (keine Textseiten)
Preis: 15,- €

Fandom: Digimon Zero One
Pairing: Takeru Takaishi x Yamato Ishida
Titel: The Air
Zirkel/Zeichner: Hyper Brond / Karune Ichijo
Seiten: 144 (keine Textseiten)
Preis: 30,- €

Fandom: Captain Tsubasa
Titel: Compilation - 誠大阪 総集編 I ~ III
Zeichner: Minami Ozaki
Seiten: 148 (keine Textseiten)
Preis: 10,- €

Fandom: Sengoku Basara
Pairing: Kojūrō x Sasuke
Titel: Mr. K und Mr. S
Zirkel/Zeichner: 襤褸 (Ranru) / 椚 (Kunugi)
Seiten: 20
Preis: 5,-

Videospiele

Devil May Cry 3 (PS2)
Disney's Donald Duck Quack Attack - auf Englisch (PS2)
Death Jr. (PSP)
Riviera (PSP)
Pokémon Silber (Gameboy)

Sonstiges:

Reiskocher von Russell Hobbs

 

Ich suche:

Spoiler

Assassination Classroom 1 - 20+
Black Rock Shooter 1 - 3
Box of Spirits 1 - 5
Gute Nacht, Punpun 1 - 13
Magical Girl Site 1 - 6+
Lady Snowblood
Liar Game 1 - 19
Sherlock 1 - 3+
The End of the World 1 - 4
Tokyo Summer of the Dead 1 - 4

Bei den folgenden gesuchten Comics bitte an Blaetterklingen wenden:
Schönheit - Hubert, Kerascoët
Dead-pool Comics
Fräulein Rühr-Mich-Nicht - Hubert, Kerascoët
Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen I und II - Alan Moore
From Hell - Alan Moore
Swamp Thing (Alles) - Alan Moore
Elfen Comic Bände (Alle)

 

Mangavorstellung: The Promised Neverland The Promised Neverland, Manga

Autor:  halfJack

Originaltitel: 約束のネバーランド Yakusoku no Neverland
Zeichnungen: Demizu Posuka
Story: Shirai Kaiu
Veröffentlichung: ab April 2018 bei Carlsen, bislang 8 Bände in Japan (Stand: Mai 2018)

Anlässlich meiner Weblogaktion zur Vorstellung eines aktuellen Manga beteilige ich mich wie immer selbst mit einem eigenen Beitrag. Es war für mich keine Frage, worauf meine Wahl fallen würde; ganz im Gegenteil kam ich auf die Aktion sogar zuerst wegen dieses Mangas und nicht umgekehrt.

The Promised Neverland

Inhalt:
Wohlbehütet wachsen die vielen unterschiedlichen Kinder in einem Waisenhaus auf. Sie sind keine Geschwister und die Frau, die sich aufopfernd um sie kümmert und von ihnen "Mama" genannt wird, ist nicht ihre echte Mutter. Dennoch leben sie alle im Grace Field House glücklich wie eine Familie zusammen. Die Kinder kommen als Babys in das Waisenhaus, die Außenwelt kennen sie nur aus Büchern und "Mama" ist ihre einzige Bezugsperson. Das ist für sie Normalität, sie werden gut umsorgt und bekommen leckeres Essen.
Normal sind für sie auch die tagtäglichen, harten Tests. Es sind Aufgaben zu ihren kognitiven Fähigkeiten, abgestimmt auf das jeweilige Alter. Diese Leistungstests sollen den schulischen Unterricht ersetzen und sie auf das spätere Leben vorbereiten.
Emma, Norman und Ray schneiden bei diesen Tests stets am besten ab. Mit ihren 11 Jahren sind die drei Freunde kleine Genies. Doch ihre gemeinsame Zeit wird bald enden. Denn spätestens mit 12 Jahren darf ein jedes Kind das Waisenhaus verlassen und kommt zu einer liebevollen Familie. So zumindest wurde es ihnen immer erzählt...

Wie bin ich auf die Serie aufmerksam geworden?
Yakusoku no Neverland gehört zu den Jump-Titeln, die ich bereits vorher übers Internet verfolgte und sehnlichst auf dem deutschen Markt erwartet habe. Serien, die im Weekly Shonen Jump veröffentlicht werden, sind meist eigentlich nichts Besonderes. Es sind Hits, keine Frage, aber sie richten sich an ein junges, tendenziell männliches Publikum und entsprechen daher oft dem immer gleichen Klischee von Action und Abenteuer, mit einer Prise Erotik. Es gibt auch Ausnahmen von dieser Regel, wie beispielsweise Death Note. Und das wiederum war mein Anreiz, mich mit Yakusoku no Neverland zu beschäftigen, da mir die Serie mit dem Hinweis empfohlen wurde, es gäbe gewisse Parallelen zu Death Note oder zumindest Ähnlichkeiten im Aufbau der Story. Die Handlung ist zwar gänzlich anders, doch tatsächlich wird das Denken, die Intelligenz der Hauptfiguren sowie der Gegner, ebenso wie die Spannung auf vergleichbare Weise entwickelt. Am Anfang erinnerte mich Grace Field House sogar ein wenig an Wammy's House. Nach Serien, die einem dieses Gefühl vermitteln, wie es Death Note einst vermochte, suche ich zwar häufig, aber meist vergeblich.

Was ist das Besondere?
Zuerst einmal denke ich, dass die Hauptfigur aus dem Rahmen fällt. Im Zentrum steht Emma, ein kleiner Wildfang mit starkem Gerechtigkeitssinn und Beschützerinstinkt, aber gleichzeitig ausgestattet mit Scharfsinn und einer fabelhaften Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu überspielen. Als ich sie auf den ersten Illustrationen sah, hielt ich sie fälschlich für einen Jungen, obwohl sie ja auf dem Cover ganz offensichtlich einen Rock trägt. Seltsamerweise ging es nicht nur mir so und das ist wohl die erste Besonderheit: Man identifiziert Emma mit ihren abstehenden Haaren irgendwie sofort als einen typischen Hauptcharakter aus einer Shonenserie, aber sie ist erstens ein Mädchen und zweitens in ihrem Verstand nicht simpel gestrickt. Ich habe versucht, mein Gedächtnis nach anderen Shonenserien abzugrasen, aber weibliche Hauptfiguren sind absolut selten. Beim Shonen übernimmt zumeist ein männlicher Charakter die Identifizierung des Lesers, bei Shojo ein weiblicher, mit ein paar Ausnahmen, versteht sich. Heldinnen findet man hingegen beim Magical Girl oder Fantasy, diese werden allerdings trotzdem eher Shojo zugeordnet. Mir fielen nach einigem Überlegen die gleichnamige Hauptfigur aus Subaru von Soda Masahito ein und Shiina aus Mohiro Kitohs Naru Taru, doch beide Titel sind kein klassisches Shonen.
Yakusoku no Neverland weist zwar ein paar typische Grundaspekte auf, aber nach meinem Empfinden fällt es durch die gesamte Konzeption ein wenig aus der Rolle.

Um auf den Manga zum Schluss genauer einzugehen, muss ich etwas mehr von der Handlung verraten, als es im Klappentext der Fall ist. Daher sollte ab hier niemand weiterlesen, der nicht gespoilert werden möchte. Es ist kein riesiger Spoiler, sondern gehört schon zur Grundhandlung, doch wenn jemand vollkommen unvoreingenommen an den Manga herangehen möchte, könnte das durchaus zu viel Information sein.

...Noch da?
Okay, wie wird die Spannung erzeugt und was genau ist nun der Plottwist an der Geschichte?
Was am Anfang mit den ständigen Intelligenztests der Kinder noch so scheint wie eine Vorbereitung auf ihr späteres Leben, ist eigentlich nichts weiter als eine Qualitätsprüfung der Ware. Denn das Waisenhaus ist in Wirklichkeit kein Waisenhaus, sondern ein Bauernhof; das leckere Essen ist bloß Futtermittel, "Mama" ist der Landwirt und die Kinder sind das Schlachtvieh. Außerhalb der Mauern des Waisenhauses scheint die Welt, die sie aus den Büchern kennen, nicht mehr zu existieren. Stattdessen dienen sie skurrilen Monstern als Luxusnahrungsmittel und besonders das gut ausgebildete Gehirn der Kinder ist offenbar eine Delikatesse. Mehr durch Zufall kommen Emma, Norman und Ray hinter dieses Geheimnis und versuchen fortan unbemerkt aus dem Waisenhaus zu fliehen, zusammen mit all den anderen Kindern und bevor sie 12 Jahre alt werden und ihre Zeit abgelaufen ist.
Die "Kämpfe" werden folglich größtenteils auf mentaler Ebene zwischen den drei Kindern und ihrer "Mama" ausgefochten, Ränke werden geschmiedet, Fallen gestellt; daher ist der Vergleich zu Death Note tatsächlich ganz passend oder auch zu Detektivgeschichten wie Conan, die jedoch ihrerseits einem anderen bestimmten Schema entsprechen. Wir haben es also mit einer Geschichte zu tun, die in einem scheinbar niedlichen Setting mit unschuldigen Kindern ein Horrorszenario entwirft, das sich allerdings nicht auf dem Kontrast von heiler Welt gegen brutale Grausamkeit ausruht. Denn die Story ist ansonsten nicht durchweg mit Gewalt durchsetzt, sondern basiert vor allem auf Dialogen und Gedanken. Wer textlastige Comics mit solchen mentalen Kämpfen und einem Hauch Attack on Titan mag, sollte sich Yakusoku no Neverland vielleicht mal anschauen.

Aktion: Vorstellung aktueller Manga Manga, Weblog-Aktion

Autor:  halfJack
Da ich derzeit fast ausschließlich mobil auf Mexx bin, kann ich zu dieser Aktion nicht viel rumlabern. Ist vielleicht auch besser so.

Wie der Titel schon sagt, möchte ich, dass ihr einen derzeit neu in Deutschland erschienenen oder erscheinenden Manga in einem separaten Blogeintrag vorstellt. Seid ihr im Buch- oder Comicladen oder zum Beispiel auf der Buchmesse auf einen interessanten Manga gestoßen, den ihr vorher nicht kanntet? Was hat euch angesprochen, der Zeichenstil, die Story, die Charaktere? Oder verfolgt ihr schon lange eine Serie übers Internet, die nun endlich in Deutschland erscheint? Ihr könnt gern die Geschichte dazu erzählen, wie ihr auf den Manga aufmerksam geworden seid, oder ihr stellt lediglich den Manga selbst vor. Es ist egal, ob es sich um einen Einzelband oder eine Serie handelt, ob von einem japanischen, koreanischen, deutschen usw. Autor. Man sollte es stilistisch nur als Manga erkennen können.
Gebt anderen mit eurem Beitrag einen Anreiz, sich den Manga vielleicht auch zuzulegen.

Für jeden Beitrag gibt es 40 KT. Unter aktuellem Erscheinen verstehe ich grob, dass der erste Band ungefähr in plus/minus drei Monaten erstmals erschienen ist oder erscheint. Die Aktion hat wieder mal keine zeitliche Begrenzung. Das heißt, die Aktualität bezieht sich auf den Zeitraum, in welchem ihr euren ausgewählten Manga vorstellt. Ihr stoßt erst in acht Monaten auf eine coole Veröffentlichung und erinnert euch dann an diese Aktion? Völlig legitim. Ihr habt bereits einen tollen Manga, kommt aber erst in acht Monaten dazu, ihn vorzustellen? Oder ihr habt jetzt erst einen Manga entdeckt, der aber schon vor über einem Jahr erschien? Nun ja, für halbe Sachen bin ich eigentlich immer zu haben, darum lasse ich das auch gelten, dann gibt es aber nur die halbe Kohle. Andere Halbherzigkeiten wären zum Beispiel, wenn ihr euch keinen Manga, sondern einen amerikanischen Comic aussucht. Oder einen Manga, der in Japan gerade aktuell ist, aber noch keine deutsche Veröffentlichung nach sich zog. Solche Beiträge können auch spannend sein und entlohne ich noch mit 20 KT.
Die Beiträge bitte hier in einem Kommentar verlinken. Ich versuche sie immer möglichst zeitnah zu lesen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Beiträge:
[Mangavorstellung] Geten no Hana von Storyteller_Inc

Eine Parade, die vorüberzieht Literatur, Zitatsammlung

Autor:  halfJack

Le soleil ni la mort ne se peuvent regarder en face.
(Der Sonne und dem Tod kann man nicht ins Gesicht blicken.)
François de la Rochefoucauld


Einige Monate nach dem Tod ihres Mannes Albert beschloss Alice, aus dem Haus, in dem sie vierzig Jahre lang gelebt hatte, in ein Seniorenheim umzuziehen, das die Pflege und medizinische Unterstützung bot, die ihr kritischer Bluthochdruck und ihre durch grauen Star eingeschränkte Sehkraft erforderten.
Nun war Alice mit der Auflösung ihres Besitzes beschäftigt. Sie hatte keinen anderen Gedanken mehr im Kopf. Aus einem großen Haus voller Möbel, Erinnerungsstücke und einer Sammlung antiker Musikinstrumente in ein kleines Apartment zu ziehen bedeutete natürlich, dass sie einen Großteil ihrer Habseligkeiten loswerden musste. Ihr einziges Kind, ein unsteter Sohn, der gerade in Dänemark arbeitete und in einer kleinen Wohnung lebte, hatte keinerlei Platz für Sachen von ihr. Die härteste aller schmerzlichen Entscheidungen, die sie zu treffen hatte, war, was sie mit den Musikinstrumenten machen sollte, die sie und Albert im Laufe ihres gemeinsamen Lebens gesammelt hatten. Häufig konnte sie in der Einsamkeit ihres schwindenden Lebens die geisterhaften Akkorde ihres Großvaters hören, wie er das Paolo-Testore-Cello von 1751 spielte, oder ihren Mann auf dem britischen Cembalo von 1775, das er geliebt hatte. Und dann gab es noch die Konzertina und die Flöte, die ihre Eltern ihnen als Hochzeitsgeschenk gegeben hatten.
Jeder Gegenstand in ihrem Haus barg Erinnerungen, deren alleinige Besitzerin sie nun war. Alle Stücke, so erklärte sie mir, würden nun an Fremde gehen, die niemals etwas von ihrer Geschichte wissen oder sie so hegen würden, wie sie es getan hatte. Und am Schluss würde ihr eigener Tod all die wunderbaren Erinnerungen endgültig ausradieren, die im Cembalo und im Cello, in den Querflöten und Blockflöten und so vielem anderen verankert waren. Ihre Vergangenheit würde mit ihr untergehen.
Der Tag von Alices Umzug zeichnete sich bedrohlich ab. Stück für Stück verschwanden die Möbel und Gegenstände, die sie nicht behalten konnte - verkauft, an Freunde und Fremde verschenkt. Während sich das Haus leerte, wuchs ihr Gefühl panischer Desorientiertheit.
Einen besonderen Schlag versetzte ihr der letzte Tag in ihrem Zuhause. Da die neuen Besitzer eine ausgedehnte Umgestaltung planten, bestanden sie darauf, das Haus komplett leer zu übernehmen. Sogar die Bücherregale mussten entfernt werden. Während Alice zusah, wie sie von der Wand gerissen wurden, entdeckte sie verblüfft die darunter liegenden Streifen von Robin's-Egg-Blau an der Wand.
Meiseneierblau! Alice erinnerte sich an diese Farbe! Als sie vor vierzig Jahren in dieses Haus eingezogen war, hatten die Wände diese Farbe gehabt. Und zum ersten Mal in all den Jahren erinnerte sie sich an den Gesichtsausdruck der Frau, die ihnen das Haus verkauft hatte, das verhärmte Gesicht einer gequälten, bitteren Witwe, die es, genau wie sie, hasste, ihr Zuhause verlassen zu müssen. Nun war auch Alice eine Witwe, die es, ebenso bitter, hasste, ihr Haus aufzugeben.
Das Leben ist eine Parade, die vorüberzieht, sagte sie sich.

"In die Sonne schauen" von Irvin D. Yalom

Schaufensterhasen Doubt (Manga), Manga

Autor:  halfJack

Findet noch jemand die Schaufenstergestaltung von Steinbruch gerade ziemlich cool?

Man denkt doch unwillkürlich an...

Schreibprozess und Schreibblockaden II Schreibtechnik

Autor:  halfJack

Nun folgt der zweite Eintrag zu meiner Schreibaktion, obwohl ursprünglich nur einer geplant war.
Beim ersten ging es um die Phasen des kreativen Prozesses, von denen ich die Inkubation am wichtigsten finde. Jetzt möchte ich auf ganz einfache, praktische Weise darlegen, wie ich mich selbst auf das Schreiben einstimme und was ich dafür verwende. Ich bezeichne das hier großspurig als "Strategien", wenngleich es sich dabei nur um simple Mechanismen handelt, die bei jedem anders ausfallen. MadMatt hat vor kurzem in einem Blog vom Schreibfluss zur Schreibblockade die Frage gestellt, was bei Schreibblockaden helfen kann. Einige der Kommentare dort könnten ebenso eine Anregung sein.
 

Strategien zur Inspirationsfindung

Ob nun allgemein während der Inkubation oder beim Überwinden von Schreibblockaden, ich persönlich benutze verschiedene Möglichkeiten, um der Inspiration auf die Sprünge zu helfen. Wie gesagt, ich halte das allgemeine und ziellose Nachdenken über den Verlauf für sehr wichtig und dazu kann jeder Moment genutzt werden. Abends beim Einschlafen bietet es sich an, denn auch der Schlaf selbst hat eine ordnende und problemlösende Funktion. Das hilft zudem, von störenden Gedanken Abstand zu nehmen, wie etwa Verpflichtungen, Vorhaben, privaten Problemen etc. Obwohl man dabei Gefahr laufen kann, manch gute Idee bis zum nächsten Morgen zu vergessen, oder man muss eben immer einen Stift griffbereit haben, was vielleicht nicht förderlich für den Schlaf ist. Es gibt allerdings genügend andere Gelegenheiten, zum Beispiel könnte man beim Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln mal die Finger vom Smartphone lassen und stattdessen beim Betrachten der Landschaft über diverse Szenen nachdenken. Auch bei mechanischen Tätigkeiten ist gedankliche Beschäftigung ideal, zum Beispiel beim Abwaschen oder Wäscheaufhängen. Mir persönlich kommen die meisten Ideen immer beim Autofahren oder in meinem Aushilfsjob beim Warenverräumen, wenn vor Ladenöffnung noch keine Kunden da sind. Es sollten Gelegenheiten sein, in denen man gedanklich nicht abgelenkt ist (und sich möglichst auch nicht in Gefahr bringt ^^).

Was mir auch immer hilft, ist Musik. Sie kann mich von allein inspirieren oder ich suche sie mir passend zu der Atmosphäre des Textes aus. Früher schrieb ich noch Songfictions, das mache ich heute nicht mehr. Ich sehe auch eher davon ab, vor einem Text darauf hinzuweisen, was ich dabei gehört habe, da man sonst nicht sicher sein kann, ob die Emotionen des Lesers nun durch die Geschichte oder nur durch das Lied ausgelöst wurden. Das ist nur meine persönliche Ansicht. Einen Song am Ende des Textes zu erwähnen, finde ich völlig okay. Jedenfalls hilft es ungemein, Musik zu hören, um sich in die passende Stimmung zu versetzen oder durch Textzeilen neue Ideen zu entwickeln.

Selbiges gilt für Bücher und andere Medien. Zum Einstimmen lese ich beispielsweise gern Gedichte von Paul Celan. Generell beschäftige ich mich meist mit Dingen, die dem Schreibthema ähnlich sind. Möchte ich ein Märchen verfassen, konsumiere ich auch solche in irgendeiner Form oder lese altmodische Texte, bei Horror schaue ich entsprechende Filme usw. Fachtexte in der passenden thematischen Richtung erweitern das Vorstellungsvermögen und inspirieren zu neuen Ideen.

Um allgemein in eine Geschichte wieder hineinzufinden, nachdem man sich zwischenzeitlich von ihr distanzierte, lange eine Schreibblockade hatte oder das Interesse daran verlor, dann sollte man sich meines Erachtens nicht mit dem beschäftigen, was vor einem liegt, sondern zuerst wieder die Vergangenheit auf sich wirken lassen. Das heißt, sich den bislang geschriebenen Text noch einmal zu Gemüte führen, als wäre man nicht der Autor, sondern selbst ein Leser. Nach einem gewissen Abstand, findet man auf diese Weise auch eher in den Schreibstil hinein (insofern man nicht jede Geschichte gleich schreibt).
Bei Fanfictions bedeutet das zudem, sich noch einmal mit dem Original auseinanderzusetzen, diverse Folgen erneut zu schauen oder den Manga zu lesen usw. Sich daran erinnern, was man damals so toll fand und warum man überhaupt etwas dazu schreiben wollte.
Wenn es keine vollkommen eigene Geschichte ist, sondern eine Fanfiction zu einem gut besuchten Fandom, dann helfen mir persönlich auch Fanworks. Zum Beispiel Fanarts, die einem zu neuen Ideen inspirieren, weil man sich Situationen hinter den Bildern vorstellt, oder auch Fanfictions, die einen zu Alternativen anregen oder dazu, verschiedene Themen aufzugreifen, die einem nicht ausreichend behandelt erscheinen.

Diesem Punkt der Auseinandersetzung schließt sich der Austausch mit anderen Leuten an, entweder über die Vorlage oder direkt über die eigene Geschichte. Hat man einen Betaleser, sollte man sich nicht scheuen, mit ihm über den eigenen Text zu sprechen. Andere Blickwinkel, Sichtweisen, Interpretationen erweitern das Verständnis für den eigenen Text, fördern gleichfalls Ideen und meist auch den Elan, weiter daran zu arbeiten.

Der nächste Vorschlag klingt womöglich etwas merkwürdig, aber zur Anregung und um sich in die Figuren hineinzuversetzen, finde ich es immer gut, manche Szenen in der Realität nachzustellen. Am besten klappt das, wenn man jemanden hat, der das mit einem zusammen macht. Dabei mag man sich vielleicht lächerlich vorkommen, aber auf die Weise bekommt man noch einmal ein ganz anderes Gespür für die Situation und merkt zudem, ob etwas überhaupt funktioniert oder nicht. Viele kennen das Prinzip bereits vom Cosplay, darum ist der Schritt, es auf eine Fanfiction zu übertragen, eigentlich gar nicht so groß. Es geht nicht allein darum, auszutesten, ob die eigenen Vorstellungen der Realität standhalten, sondern es fallen einem plötzlich ganz neue Aspekte auf, an die man nicht dachte, solange die Szene lediglich im Kopf existierte. Das Schauspiel einzelner Textszenen ist also in vielerlei Hinsicht von Vorteil.

Im ersten Teil meines Beitrags habe ich geschrieben, es würde selten helfen, sich bei Schreibblockaden zwanghaft vor ein leeres Blatt zu setzen, wenn man eigentlich noch nicht weiß, was man schreiben möchte. Doch für manche ist das durchaus hilfreich, wenn sie sich hierbei keine Einschränkungen auferlegen, nämlich durch assoziatives Schreiben oder Free Writing. Ich empfinde das als eine Form von Inkubation, die allerdings im geschriebenen Wort stattfindet. Man bringt, ebenfalls mit einem festgelegten Rahmen von 5 bis 15 Minuten, alle Gedanken zu Papier, die einem in den Sinn kommen. Gedanken über die momentane Situation in der Geschichte oder über die Figuren oder was auch immer. Rechtschreibung, Grammatik, Ausdruck spielen keine Rolle. Damit hält man sich nicht auf. Wenn man nicht weiß, wie ein Satz enden soll, dann lässt man ihn so stehen. Wenn die Gedanken sich im Kreis drehen, dann wiederholt man eben diese wiederkehrenden Sätze. Das ist eine Lockerungsübung, die uns vom eigenen Erwartungsdruck befreien soll. Oft finden wir dabei gute, neue Ansätze und Formulierungen.

Ähnlich hilfreich ist es, einfach mal Outtakes, Deleted oder Alternate Scenes zur eigenen Geschichte zu verfassen. Ganz ernsthaft, ich mache das manchmal, um meinen Betaleser oder mich selbst zu erheitern. Bei den Outtakes lasse ich meine Figuren irgendeinen Blödsinn machen, den ich normalerweise ooc fände. Ich achte nicht darauf, dass der Stil in den Kontext passt, und verwende Stilmittel oder Ausdrucksweisen, die ich so generell nicht benutzen würde. Auf die Weise kann man sich auflockern, wenn man sonst vor dem Problem steht, keinen einzigen Satz verfassen zu können, ohne dass er einem irgendwie mies und unzureichend erscheint.
Deleted oder Alternate Scenes hingegen sind eine lustige Hilfestellung, wenn man bei der Handlung nicht weiterkommt, weil man für eine Situation noch keine Lösung hat. Meine Betaleserin hat mal in einer eigenen Fanfiction, bei der im Anime eine absurde Situation vorgegeben war, die eigentlich keinen Sinn ergab und für die keinerlei Erklärung geliefert wurde, kurzerhand eine Fee auftauchen lassen. Solche albernen Umgangswege können unser festgefahrenes Denken sowie Blockaden lösen.

Ein weitere Kniff ist das Wechseln des Ortes oder der Schreibmedien. Unser Denken ist oft von Umwelteinflüssen abhängig, von unserer Umgebung genauso wie etwa von unserer Körperhaltung. Den Standpunkt zu wechseln kann dasselbe in übertragener Form bewirken. Meine Freundin beispielsweise schreibt fast sämtliche Szenen zuerst auf Papier und überträgt sie dann erst auf den PC, wobei der Text sich stark verformt. Doch allein im Computerprogramm fällt ihr das Schreiben nicht so leicht. Ich selbst tippe normalerweise immer am Rechner, aber manchmal nehme ich mir bei einer Szene, deren Anfang ich noch nicht kenne, ein Blatt Papier und schreibe mit einem Stift. Ganz selten nehme ich sogar meine alte Schreibmaschine. Jede dieser Änderungen entfaltet eine Wirkung.
 

Hilfsmittel zum Konzipieren

Wie schreibt ihr eure Geschichten? Chronologisch von Szene zu Szene?
Ein solches Vorgehen kann ich mir schwerlich vorstellen, da ich die meisten Geschichten mit Stichpunkten und einzelnen Szenen konzipiere. Was mir einfällt, halte ich sofort fest. Früher verwendete ich dafür noch diverse Notizbücher. Relativ unzusammenhängend sammelte ich darin zu allen möglichen Geschichten meine Ideen. Beim Schreiben blätterte ich die gesamten Notizbücher durch und suchte alle verstreuten Informationen zusammen. Sobald ich sie in einen Text übertragen hatte, strich ich die entsprechenden Stellen im Notizbuch durch. Ein paar dieser Bücher besitze und benutze ich noch heute, allerdings fülle ich sie nicht weiter, denn mittlerweile sammle ich alles in Programmen auf dem Computer.
Eine Vorgehensweise beim Schreiben ist demnach, eine Geschichte wie einen Flickenteppich zu erstellen. Meine Einfälle kann ich auf diese Weise sofort in die Tat umsetzen. Wenn ich in der richtigen Stimmung bin und gerade den perfekten Moment dafür habe, dann verfasse ich eine Szene, die vielleicht erst in 200 Seiten vorkommt. Es lediglich im Hinterkopf zu bewahren, ist nicht dasselbe, denn dann nutze ich nicht den Augenblick, in welchem mein Elan am größten ist. Die Einzelteile muss ich dann nur noch zusammenfügen. Wenn ich mal in fünf Monaten knapp 100.000 Wörter veröffentliche, dann liegt das genau an diesem Vorgehen. Für andere ist das sicher eine Bagatelle, aber ich gehöre zu den Langsamschreibern.
Meine Betaleserin verfolgt da ein anderes Vorgehen. Sie spart sich diese Szenen auf, damit sie fungieren wie eine Karotte am Strick, die man einem Pferd vorhält, damit es vorwärtsgeht. Auch das ist eine Strategie. Unliebsame Szenen, die zur Handlung beitragen, aber nicht sonderlich aufregend sind, versucht man auf diese Weise schnell zu verfassen, damit man es hinter sich hat und rasch zur wirklich interessanten Szene übergehen kann. Das könnte bei manch anderen vielleicht auch klappen. Meine Freundin beispielsweise schreibt grundsätzlich auch chronologisch, weil sie schließlich gar nicht weiß, wie sich ihre Charaktere verhalten und ob der Handlungsbogen bis zu der späteren Szene noch so ist, wie sie das ursprünglich vorhatte. Dazu kann ich nichts sagen. Ich habe immer einen ziemlich genauen Plan und setze ihn um, daher passiert mir das nicht.
Zum Sammeln von Informationen, interessanten Artikeln, Bildern, Zitaten usw. benutze ich Trello. Das ist eigentlich eine Seite für Projektmanagement und funktioniert im Grunde wie eine Pinnwand mit Notizzetteln. Ich verwende Trello jedoch für alles Mögliche, die Planung von Urlauben genauso wie von Geschichten. Mir gefällt das besser als Programme wie Evernote, obwohl die ja eigentlich dafür gemacht sind, aber da hat jeder seine eigenen Vorlieben.
Je nach Geschichte gliedere ich mein Konzept in mehreren Punkten:

  • Zeitliche Abfolge der Handlung
  • Ideen für Kapiteltitel
  • Informationen, die relevant sein könnten
  • Ideen für mögliche Handlungsverläufe, sogar einander widersprechende
  • Gespräche, Themen, Zitate
  • Sammlung ausformulierter Szenen, möglichst in richtiger Reihenfolge

Bei meinem jüngsten Projekt kommt noch eine Liste an Mordopfern und eine für Süßigkeiten hinzu. ^^
Die Flickentechnik verwende ich auch bei Kurzgeschichten, dann aber nur in Stichpunkten und Szenen. Bei längeren Geschichten halte ich ein ausgefeiltes Konzept für unerlässlich, um nicht den Überblick zu verlieren.
 

Zusammenfassung der Tipps

1. Mach dir klar, worüber du schreiben willst. Kenne den Sinn und das Ziel, bevor du dich auf den Weg machst.
2. Gönne deiner Idee genügend Raum zur Inkubation. Lass deine Gedanken locker kreisen, statt starr zu fokussieren.
3. Komplexe Ideen werden schrittweise gelöst und erfordern viel Zeit.
4. Beschäftige dich mit Dingen, die mit deinem Text verwandt sind.
5. Finde Möglichkeiten, wie Musik oder Gedichte, dich in die richtige Stimmung zu versetzen.
6. Diskutiere mit anderen über deinen Text.
7. Stelle Szenen in der Realität nach.
8. Ändere zur Abwechslung den Ort oder das Schreibmedium.
9. Schreib ungezwungen, frei oder albern und ohne Druck, Gedanken oder Szenen zu deiner Geschichte.
10. Sammle deine Ideen. Wenn du schnell das Interesse verlierst, dann schreib Szenen sofort, sobald sie dir einfallen.

Weiterführende Seiten:
Free Writing
Trello

Schreibprozess und Schreibblockaden I Schreibtechnik

Autor:  halfJack

Wie angekündigt befasse ich mich nun mit einem der Themen, die ich für meine Schreibaktion vorgeschlagen habe und verwende hierfür die Pomodoro-Technik. (Wie die funktioniert, ist dort nachzulesen.) Tamanegi ist gestellt, 25 Minuten laufen.

Vorab ein Hinweis zum Titel:
Ich habe niemals Schreibblockaden. Meine einzigen Blockaden lauten Zeit und reale Verpflichtungen. Dennoch werde ich aufzeigen, wie ich selbst beim Schreiben vorgehe, was anderen vielleicht helfen kann, aus Schreibblockaden herauszufinden oder sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. Dabei werde ich viel aus meiner persönlichen Sicht berichten. Meines Erachtens neigt die Pomodoro-Technik, wenn man sie auf das Verfassen von Texten anwendet, zum assoziativen Schreiben und Abschweifen, zumindest geht es mir so. Normalerweise sollte man zum Schluss oder bereits in Zwischenphasen alles noch einmal kritisch lesen und vom Balast befreien. Ich mache das hier bewusst nicht, wodurch dieser Blogeintrag wahrscheinlich lang wird und einiges an Verschnitt beinhaltet. Damit versuche ich den Prozess zu dokumentieren. In einer Zusammenfassung am Ende werde ich aufzählen, was ich rückblickend an hilfreichen Punkten herausarbeiten konnte. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann sollte ich jetzt schon mal ankündigen können, dass man sich auch nur dieses Fazit durchlesen kann.
 

Phasen des kreativen Prozesses

Im Grunde genommen vollzieht sich mein Schreibprozess in mehreren Etappen, von denen viele mit dem eigentlichen Schreiben gar nichts zu tun haben. Dabei orientiere ich mich nicht an irgendwelchen Leitfäden, sondern es hat sich von allein so entwickelt. Um den Prozess zu erklären, bediene ich mich allerdings einiger Bezeichnungen, die sich im Diskurs über die Kreativität mittlerweile eingebürgert haben und die vor allem auf Graham Wallas zurückgehen, der vorige Theorien unter diesen Begriffen zusammenfasste. Nach dem Modell laufen bei jeder gedanklichen Arbeit jene Phasen ab, doch kann man sie auch ganz bewusst und effektiv vollziehen.

1. Inspiration / Präparation
Es ist der erste Anreiz zum Schreiben, ein bestimmtes Bild oder eine Pointe. (Beim wissenschaftlichen Arbeiten ist es zum Beispiel die Feststellung des Problems und die Vorbereitungsphase auf eine Lösung.) Da es in meiner Darstellung viel um Fanfictions gehen wird, ist dieser Anreiz meist mit der Vorlage verbunden. Demnach unterscheidet sich bei mir die Inspiration zwischen Original und Fanfiction.
Das war bei mir nicht immer so. Mit dem Schreiben von Geschichten fing ich relativ spät an, ungefähr mit 14 bis 16 Jahren begann ich bewusst die ersten literarischen Texte zu verfassen und sie in irgendeiner Weise zu veröffentlichen (in der Schülerzeitung, Literaturzeitung, als Vorlage für den schulischen Rezitatorenwettstreit oder eben in Fanfictionarchiven im Internet). Die Inspiration ging damals in erster Linie von einer Idee aus, die völlig unabhängig von den Charakteren war. Das Aussehen der Figuren war mir oft egal, häufig sogar ihr Geschlecht oder Alter, Namen dachte ich mir ebenfalls nicht gern aus. Das hat sich heute kaum geändert, wenn ich Originale verfasse. Da ich damals jedoch in einem Fanfictionarchiv angemeldet war, münzte ich meine Ideen auf eine Vorlage um. Das heißt, ich suchte mir Figuren aus diversen Serien, die zu meiner Idee passten. Das führte nicht zwangsläufig zu alternativen Universen, aber es kam durchaus vor. Eine emotionale Verbundenheit zu den Charakteren war damals noch relativ gering, auch wenn ich bemüht war, sie realistisch und ihrer Persönlichkeit entsprechend darzustellen.
Heute ist das anders. Jetzt nehme ich den Anreiz für eine Fanfiction vor allem aus der Vorlage, zum Beispiel indem ich Lücken entdecke und diese zu füllen gedenke, um das Original zu bereichern. Oder wenn ich unzufrieden mit dem Verlauf bin und nach einer Alternative suche. Das mag bei vielen anderen Schreibern nicht der Fall sein, doch für mich ist eine Fanfiction nur dann wirklich gut, wenn sie erstens das Original bereichert und zweitens nicht ohne massive Verluste zu einem Original umgeschrieben werden kann. Wenn ich letzteres nämlich kann, dann erscheinen Charaktere und Handlungen womöglich beliebig austauschbar. Eine gute Fanfiction ist für mich so eng mit dem Original verwoben, dass man die Voraussetzungen aus der Vorlage nicht einfach übergehen kann. Das meine ich nicht mit Zwangsläufigkeit, doch wenn man einfach nur die Namen austauschen könnte, dann sollte man sich vielleicht überlegen, ob aus der eigenen Geschichte nicht ein viel besseres Original werden könnte.
Für das Verfassen von Texten heißt das also in der ersten Phase, sich darüber klar zu werden, was das Ziel des eigenen Textes sein soll. Bei einem Original sollte man den Rahmen kennen, egal wie kompliziert und unlösbar einem die Handlung anfangs auch vorkommen mag. Herr der Ringe beispielsweise ist eine unwahrscheinlich komplexe Geschichte, die auf einem ganzen Universum an Volksgeschichten, Legenden, Stammbäumen, Sprachen etc. beruht, die sich Tolkien dafür ausgedacht hat; doch am Ende geht es zusammengefasst um die Vernichtung eines Ringes. Wenn man demnach den ersten Schritt bei der Textverfassung gehen möchte, dann sollte man nicht nur die unmittelbare Wegstrecke kennen, die sich in Sichtweite befindet, sondern vor allen Dingen das Ziel des Weges. Dieses Ziel muss keinesfalls am Ende stehen und die Vorstellung über den Abschluss kann sich noch ändern, ob man den Protagonisten sterben lässt oder nicht zum Beispiel. Aber wenn man einfach nur zu schreiben anfängt, weil man gerade von einer Serie oder bestimmten Figuren oder auch einer Idee fasziniert ist und einem mit Leichtigkeit die ersten Szenen einfallen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, wohin das ganze führen soll, dann läuft man auch leichter Gefahr, den Weg zu verlieren und nicht mehr weiterzuwissen. Das ist meines Erachtens einer der ersten Gründe, warum man beim Schreiben ins Stocken gerät. Man weiß noch nicht, wohin die Reise überhaupt geht, und hangelt sich im Grunde nur von einer Szene zur nächsten. (Das gilt allerdings nur, wenn man allein schreibt. In RPGs kann man den Verlauf natürlich noch nicht festlegen, weil er von der Reaktion des Partners abhängt.)

2. Inkubation
Zwar möchte ich der vorigen Phase der Inspiration nicht ihren Wert absprechen, aber sie ist wahrscheinlich jene, die uns am leichtesten fällt und die uns kaum Mühe bereitet. Das ist komplett anders, wenn man ein Autor oder Journalist ist und darauf angewiesen ist, in gewissen Intervallen einen Output zu bieten. Dann betet man mitunter für die nötige Inspiration, doch sie lässt sich schwer erzwingen. Normalerweise erwischt sie uns von allein. Sie ist da, leicht und locker und sie kann uns ziemlich euphorisch machen. Der nächste Schritt allerdings holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück.
Inkubation klingt nach Krankheit, Leid und Mühsal und irgendwie stimmt dieses Bild sogar, da man sich in dieser Phase weitgreifend mit der eigenen Idee innerlich befassen muss, ohne sich wirklich ständig und direkt damit zu befassen. Das klingt nach einem Widerspruch. Doch sobald man in sich geht und Geschichten untersucht, die man angefangen und dann abgebrochen hat, wie lange hat es wohl gedauert, um von der ersten Inspiration zum Schreiben überzugehen? Hat man die Idee lange mit sich herumgetragen und dann erst formuliert? Oder war es vielmehr der erste Geistesblitz, dem man sich anfangs voller Elan widmete, bevor man nach kurzer Zeit das Interesse verlor?
Stattdessen sollte man die Inspiration in sich reifen lassen, ihr Raum geben, damit sie Gestalt annehmen kann. Wenn ich eine Kurzgeschichte schreibe, wie kann ich meine Ideen dann stimmig koordinieren, wie kann ich sie am besten umsetzen? Funktioniert das überhaupt, was ich im Kopf habe? Wie genau schreibe ich das, aus welcher Perspektive, welche Zeitform, welche Stilmittel benutze ich?
Fanfictions, bei denen die Perpektive ständig wechselt, die teils aus erster Person, teils aus dritter Person erzählt werden oder in denen die Zeitform zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt, solche Fanfictions sind in der Regel ein sicheres Anzeichen dafür, dass der Autor über diese Fragen nicht nachgedacht hat. Er ist offenbar von der Inspiration sofort zum Schreiben übergegangen und hat die Inkubation außer Acht gelassen.
Bei Kurzgeschichten mag das noch besser funktionieren und bedeutet zumindest nicht derart viel Aufwand. Bei längeren Geschichten sieht das schon ganz anders aus und auch die Fragen werden komplizierter. Nehmen wir das Beispiel mit Tolkiens Ring. Ein kleiner, scheinbar unbedeutender Hobbit soll das Schicksal ganz Mittelerdes auf seinen Schultern tragen, indem er einen Ring vernichtet. Wie kommt er zu dem Ring? Wer sind seine Gefährten, wie treffen sie aufeinander, wie trennen sie sich, was passiert ihnen auf der Reise? Unendliche Möglichkeiten und zahlreiche Probleme, für die es Ideen braucht. Wir lassen unseren Gedanken freien Lauf, schweifen ab, entwerfen womöglich eine ganze Reihe an unbrauchbaren Szenarien oder beschäftigen uns ganz allgemein mit Thematiken, die bloß peripher etwas mit dem eigentlichen Problem zu tun haben, indem wir etwa verwandte Inhalte recherchieren. Manchmal stößt man dabei auf unerwartete Lösungen.
Die Phase der Inkubation halte ich persönlich für die wichtigste, weil sie bei mir die meiste Zeit in Anspruch nimmt und der Text als gedankliches Phantom größtenteils in dieser Phase erschaffen wird, obwohl sie kaum etwas mit dem tatsächlichen Schreiben zu tun hat. Hier lasse ich mir die Szenen und ihren möglichen Verlauf einfach durch den Kopf gehen. Ich denke über die Charaktere nach, in welche Situationen sie geraten könnten, wie sie fühlen und denken und wie sie sich aus diesen Situationen befreien. Insbesondere für lange, komplizierte Geschichten braucht es meines Erachtens unbedingt die Phase der Inkubation, in welcher man die Inspiration reifen lässt, damit sie überhaupt mehr wird als ein bloßer Geistesblitz. Uns schweben viele Szenen vor, aber nicht für jede brenzlige Lage haben wir bereits eine Lösung parat. Manchmal erscheint einem das alles zu verzwickt, darum hilft es nur, sich nicht hetzen zu lassen und der Inkubation so viel Raum zu gewähren, wie sie braucht. Zwischenzeitlicher Abstand gehört auch dazu, aber in irgendeiner Weise sollte man sich schon damit beschäftigen. Inkubation passiert meines Erachtens nicht wie Inspiration von allein, sondern erfordert viel Denkleistung und Auseinandersetzung, sonst verliert man das Interesse an der Geschichte und sie wird nur zu einer weiteren Datenleiche.

3. Illumination
Nimmt man sich für die erste und zweite Phase ausreichend Zeit, dann wird man irgendwann die Erfahrung von Illumination machen, entweder für den gesamten Text oder für kleine Teilaspekte: "Das ist es! So kann es funktionieren!" Man weiß plötzlich, wie man eine verfahrene Situation für einen Protagonisten auflöst oder wie ein Handlungsstrang verlaufen kann, weil man seinen Gedanken freien Lauf gelassen hat.
In der vierten Phase folgt dann, abgesehen von gelegentlichen Notizen, das eigentliche Schreiben. Unten findet ihr einen Link zum schnelleren Verfassen von Blogeinträgen von Alexandra Polunin, den man allerdings auch hervorragend auf literarisches Schreiben anwenden kann und der diese Phasen präziser aufschlüsselt.
Wenn man sich also an den PC setzt, sollte der Text in Gedanken bereits vorhanden sein. Meines Erachtens funktioniert es nur schwerlich, eine Schreibblockade durch das Schreiben selbst zu lösen, wenn man sich also ohne Ideen dazu zwingen möchte oder ohne den nötigen Anreiz vor einem weißen Blatt hockt und darauf hofft, dass es von allein fließt. Hat man die Geschichte gedanklich von sich geschoben und nimmt sie irgendwann nicht aus Elan, sondern aus Zwang in Angriff, ist es klar, dass das Denken blockiert. Die Überwindung sollte hingegen schon viel eher im Kopf stattfinden.
Das wäre zumindest eine Form von Blockade. Eine andere wäre, wenn einem durchaus die komplette Geschichte vor Augen schwebt, aber man sich schwer überwinden kann, das alles aufzuschreiben. Ich fürchte allerdings, das ist keine Blockade, sondern Faulheit. Selbstredend gibt es noch zahlreiche andere Formen. Wie ist das bei euch? Wie sehen eure Schreibblockaden aus?

Okay, die Zeit ist um und ich habe mehr unsinniges Zeug geschrieben, als ich wollte. Das kommt davon, wenn man keine Zeit hat, um weniger zu schreiben. Das kann ein Nebeneffekt der Pomodoro-Technik sein, muss es aber nicht; genauso kann das genaue Gegenteil passieren. Da der Beitrag schon jetzt relativ lang ist, teile ich das noch einmal auf. Im zweiten Teil geht es dann darum, was ich so mache, um Inspiration zu finden, wie ich Geschichten konzipiere und was ich dafür benutze. Die Zusammenfassung bringe ich ganz zum Schluss.

Weiterführende Seiten:
Vier-Phasen-Modell von Graham Wallas: The Art of Thought
Alexandra Polunin: Schneller schreiben

Live Action im Kino und auf DVD/Blu-ray Death Note, Corpse Party, Tokyo Ghoul, Death Note, Film

Autor:  halfJack

Asia Nights in deutschen Kinos

In Kooperation mit UCI Kinowelt und CineStar bringt KAZÉ mehrere Live-Action-Filme auf die Leinwand, darunter die Adaptionen von Tokyo Ghoul, Death Note: Light Up the New World und Corpse Party.
Die Ausstrahlung erfolgt immer am ersten Freitag des Monats. Leider bin ich auf diese Information selbst zu spät gestoßen, dennoch habt ihr hier die vollständige Liste der Termine:

  • 2. Februar: Tokyo Ghoul
  • 2. März: Virgin Psychics
  • 6. April: 100 Yen Love
  • 4. Mai: Death Note: Light Up the New World
  • 1. Juni: Persona non Grata
  • 6. Juli: A Day
  • 3. August: Corpse Party

Eine Liste der teilnehmenden Kinos findet ihr unten.
In Österreich startet die Cineplexx-Kette einen Monat später.
Daneben bringt KAZÉ auch wieder die Anime Nights, jeweils zum letzten Dienstag des Monats, deren Start in ein paar Tagen irritierenderweise mit dem "Realfilm zu Tokyo Ghoul" mit deutschen Untertiteln angekündigt ist. Ich nehme an, damit ist der Anime gemeint, kann dazu aber nichts Näheres sagen. Es scheint sich dabei wirklich um den Realfilm zu handeln. Wer ihn also verpasst hat, kann das am 27. Februar nachholen. Mit dabei ist auch Episode One von Detektiv Conan.

Live Action auf DVD und Blu-ray

Alle Filme werden anschließend bei KAZÉ veröffentlicht.
Death Note: Light Up the New World erscheint am 14. September auf DVD, Blu-ray und in einer Blu-ray Limited Edition im Steelbook. Tokyo Ghoul und die Dramaserie zu Death Note kommen voraussichtlich am 12. Oktober.

Quellen:
KAZÉ Movie lädt zu asiatischen Kinonächten ein
KAZÉ Anime Nights 2018
Liste der teilnehmenden Kinos
Das Notizbuch des Todes

Ein Hoch auf den Rebrush!11 Animexx

Autor:  halfJack

Mir persönlich gefällt der Rebrush total gut!
Die vielen verschiedenen Blautöne greifen sehr schön ineinander und lassen sich sehr gut lesen, weil das Auge nicht so angestrengt ist von den starken Kontrasten zwischen Text und Hintergrund. Wenn einige hier meckern, könnte man die Textfarbe ja noch ein wenig intensiver machen, so wie bei der Gestaltung hier in meinem Weblog. Das fände ich total schön!

Auf dem Handy bei der Auswahl rechts habe ich nichts zu bemängeln. Weiß auf Karo-Hellblau-fast-Weiß ist wirklich großartig.
Der Kontrast bei den Spoilern könnte allerdings noch überarbeitet werden. Wie wäre es denn mit den Farben Honigtau auf Blass-Türkis?

Für die Fanfictions hätte ich ebenfalls noch einen Vorschlag, auch wenn jetzt schon alles super ist und Animexx ja nicht die Zeit hat, jeden kleinen Einwand der User zu berücksichtigen. Ich lese Fanfictions nur sehr oft auf dem Handy, darum wäre eine dunklere Farbe akkuschonender. Wie wäre es denn mit Dunkelgrau auf Blaugrün? Das finde ich sehr angenehm für die Augen.

Vielen Dank schonmal! <3

Aktion: Pomodoro-Schreibtechnik Schreibtechnik, Weblog-Aktion

Autor:  halfJack

Meine letzte Aktion hat so extrem viel Zulauf erhalten (bislang ganze 0 Teilnehmer), dass ich bereits jetzt eine neue starte. Zugegeben, durch den Umzug war Animexx zur rechten Zeit offline und Neujahrskarten zu schreiben, wenn das Jahr eigentlich schon begonnen hat, erscheint relativ sinnlos. Vielleicht habe ich nächstes Mal im Dezember mehr Glück.
Jedenfalls dachte ich mir, dass ich die folgende Weblog-Aktion mit einer Hilfestellung versehe, die sowohl für meine jetzige Aufgabe als auch in Zukunft, etwa generell beim Verfassen von Texten, von Vorteil sein könnte: die Pomodoro-Technik.

Das ist eine Form von Zeitmanagement, um Aufgaben schneller und leichter abzuarbeiten. Sie basiert auf der Nutzung von festgelegten Intervallen an Produktivität und Pausen, die ihr Entwickler Francesco Cirillo anhand einer Küchenuhr bemaß. Jene Uhr hatte bei ihm die Form einer Tomate (italienisch: pomodoro). In meinem Fall wäre es wohl eher eine Tamanegi-Technik (japanisch für Zwiebel), zudem möchte ich sie hier vor allem auf das Schreiben anwenden.

Wie funktioniert es?
Bevor man zu schreiben anfängt, sei es nun ein Weblogeintrag oder Artikel, eine Seminararbeit oder ein literarischer Text, stellt man sich eine präzise Aufgabe, die gern aus einigen Teilaspekten bestehen kann, aber dennoch klar umrissen sein sollte. Also nicht so etwas wie: "Ich schreibe den Hauptteil meiner Seminararbeit."
Danach stellt man die Uhr auf 25 Minuten und beginnt zu schreiben. Manche empfinden es als Antrieb, das Ticken der Küchenuhr zu hören, andere werden davon eher wahnsinnig und sollten sich besser das Handy stellen. In diesem zweiten Schritt darf man sich von nichts ablenken lassen, sondern soll sich vollends auf die Aufgabe konzentrieren. Kein kurzes Checken von WhatsApp, kein Gang zur Toilette oder zum Kühlschrank, kein Abschweifen zu anderen Themen, die mit der jetzigen Aufgabe nichts zu tun haben. Insofern die Ideen, zu denen man abschweifen möchte, später noch relevant sind, müssen kurze Notizen reichen, wenn sich ein Ignorieren absolut nicht vermeiden lässt.
Nach diesem ersten Intervall folgt eine Pause von 5 Minuten, bevor man wieder mit dem nächsten langen Intervall beginnt. Die Pausen fördern die geistige Beweglichkeit.
Aufgaben in den jeweiligen Intervallen können sich, wie bereits erwähnt, um Teilaspekte drehen. Zum Beispiel kann man sich als Aufgabe für einen Abschnitt einer Seminararbeit die Quellen vornehmen. Im ersten Intervall sondiert man die Quellen, wählt jene aus, die man genauer bearbeiten möchte. Im zweiten Intervall kümmert man sich um die formale Analyse der Quellen usw.
Nach vier Intervallen folgt eine längere Pause von 10 bis 20 Minuten. Zum Zeitstopp kann man speziell den Tomato-Timer verwenden, der sowohl auf dem PC als auch dem Handy super funktioniert. Er ist unten bei den Links aufgeführt, neben ein paar anderen ähnlichen Apps. Dort findet ihr auch die Seite direkt zu Cirillo mit Querverweisen auf spezielle Nutzergruppen der Technik.

Mit dieser Methode kann man den eigenen Arbeitsprozess optimieren und Aufgaben schneller und gezielter angehen. Im Prinzip erleichtert uns die Pomodoro-Technik, überhaupt erst mit dem Schreiben anzufangen. Sie nimmt uns den Horror vor einer stundenlangen Beschäftigung. Manche Aufgaben erscheinen uns vorher sehr schwer und mühselig. Das kennt wahrscheinlich fast jeder, dass man die Arbeit dann lieber aufschiebt und sich irgendwann später darum kümmern möchte. Doch die Aussicht, sich nur 25 Minuten effizient mit einer Sache auseinandersetzen zu müssen, kann sehr entlastend sein. Das bedeutet allerdings volle Konzentration in dieser Zeit. Umgekehrt wirkt der Timer wie eine Deadline. Schon mal einen Vortrag am Morgen des Tages fertiggestellt, an dem man ihn halten musste? Die Überwindung am Anfang kostet die meiste Zeit. Wenn hingegen die Frist abläuft, ist man erstaunt, wie viel man in der Kürze schaffen konnte. Mit der zeitlichen und inhaltlichen Begrenzung versuchen wir also diesen Effekt zu simulieren. Die Methode soll gezielt Prokrastination unterbinden.

Zudem schreibt einem die Technik nicht zwangsläufig vor, dass man mehrere Intervalle aneinanderreihen muss. Manch einer wird sich vielleicht denken, dass er gerade nur eine halbe Stunde hat, bevor er zu einem Termin muss; da würde es sich doch bestimmt nicht lohnen, noch mit irgendetwas anzufangen, oder? Doch auch solche kurzen Phasen können sehr produktiv sein. Hat man beispielsweise keine Zeit, sich mit den Quellen für die Hausarbeit auseinanderzusetzen, könnte man in einem freien Schreibprozess darüber nachsinnen, was man für Erwartungen an die Quellen hat, was man zu entdecken vermutet und welche Erkenntnisse man zu erlangen versucht etc. Das wiederum kann am Ende ein guter Aufhänger für die Einleitung sein.
Das alles funktioniert genauso beim kreativen Schreiben und möglicherweise im Kampf gegen Schreibblockaden.

Nun zur Aufgabe:
Auf dieser Grundlage nun soll sich die Aktion komplett ums Schreiben drehen. Ich möchte, dass ihr einen oder mehrere Blogeinträge verfasst und euch mit eurem Schreibprozess auseinandersetzt. Diese Beiträge können sowohl für euch selbst als auch für andere hilfreich sein. Natürlich kann ich das nicht überprüfen, aber ich würde mir wünschen, dass ihr es beim Verfassen eures Blogs mal mit der Pomodoro-Technik probiert. Für die Fragen, die ihr euch vornehmen könnt, habe ich folgende Vorschläge:

  1. Was treibt mich zum Schreiben an? Wieso habe ich irgendwann damit angefangen und was ist auch jetzt noch der Grund dafür, schreiben zu wollen?
  2. Was sind meine größten Probleme beim Schreiben, womit habe ich die meisten Schwierigkeiten, was behindert mich?
  3. Wenn eine Fee käme und mir einen oder zwei oder auch, weil ich genügsam bin, so viele Wünsche erfüllen würde, wie ich wollte, um die Hindernisse beim Schreiben aus dem Weg zu räumen, was wären das für Wünsche?
  4. Wie gehe ich mit Schreibblockaden um?
  5. Welche Schreibtechniken benutze ich, welche Erfahrungen habe ich mit verschiedenen Schreibtechniken gemacht? usw.

Das sind nur einige Ideen. Die Fragen können miteinander vermischt werden oder man folgt der eigenen Inspiration und schreibt etwas anderes, das mit dem Thema zu tun hat. Im Zweifel kann hier nochmal nachgefragt werden.

Für jeden Beitrag (der vernünftig ist und nach einem Arbeitsaufwand von mindestens 25 Minuten aussieht ^^) gibt es 40 KT. Den Beitrag bitte hier in einem Kommentar verlinken. Eine Deadline gibt es nicht, da ich mir solche und ähnliche Blogs generell mehr auf Animexx wünsche, vollkommen ohne Frist. Ich werde mir das demnach kontinuierlich anschauen. Doch wie gesagt, wenn man es ewig hinausschiebt, wird es auch nicht besser.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Beiträge:
Über das Schreiben - mit Pomodoro-Schreibtechnik von TheJacky

Weiterführende Seiten:
Tomato-Timer | Focusboosterapp | Ticktocktimer
Pomodoro-Technik mit Verweis auf spezielle Verwendergruppen


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