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Hinter Gittern an der Front

The real power of the partisane
von

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Prolog

64. Tag nach der Gefangennahme 6. Juni 1944
 

Es ist grässlich. Ich wollte mit weiteren Soldaten aus dem Partisanenland Bosnien weitere Untergrundgefängsnisse sprengen, um Landsleute, Politiker und Soldaten zu retten. Doch es kam anders. Ich wurde von irgendeinem Tier gebissen und lag verletzt am Boden. Anstatt jemanden retten zu können, muss nun ich gerettet werden. Es ist wie jeder anderer Tag. Ich schaue aus dem Gitterfenster und sehe lachende Crouds, die sich mit Alkohol und Frauen vergnügen. Doch etwas ist anders. Nein, nicht etwas sondern alles. Die Deutschen mobilisieren sich. Das 1057. Grenadierregiment sowie Halftracks und manche Panther…
 

Frank öffnete die Tür und ging zu den Zellen. Um genau zu sein war es die Zelle von Corporal Adnan Vukovic, da alle anderen Leer waren. Er war der einzige der überlebt hatte.

Frank war sozusagen der Gefängniswärter. Was geht denn da ab? fragte Adnan und schaute den Nazi an. Frank schüttelte den Kopf. Er sagte nix, obwohl er immer gesprächig war. He ich werde 2 Stunden früher Stress machen schlug der Partisane ihm vor. Dieses Stress machen war eine einfach, doch auch schmerzvolle Methode um Informationen zu bekommen. Würde ein Gefangener Stress machen, würde er gefoltert werden und der Gefängniswärter konnte früher nach Hause.
 

Ach ne lass stecken sagte der 48-jährige Crowd. Gerade eben haben die Alliierten mit mehreren Divisionen und womöglich einer der Panzerdivision den Strand angegriffen. Erzählte der Deutsche ohne eine Pause einzulegen. Ich werde gleich tiefer in Frankreich reingebracht, doch dich wollen sie erschießen. Du warst ein guter Gefangener.

Frank nahm den Helm ab und schaute ihm ins Gesicht. Sein Drei-Tage-Bart war grau, wie schon so manche Haare. Sein Gesicht war mit Falten und einer Narbe an der linken Wange gekennzeichnet. Seine einzige Kriegserfahrung war in Strasbourg als er einen Splitter einer Stilgranate ins Gesicht abbekam, als sie fehlzündete. Der Deutsche öffnete die Tür und sagte Möge Gott bei dir sein bevor er durch die Tür verschwand. Gott hat mich schon längst verlassen dachte sich das noch unbekannt in ihm schlummerndes Wesen.
 

Adnan seufzte. Sein einziger Gesprächspartner verschwand und nun musste er selbst die Zeit totschlagen. Er ging zum Gitterfenster und schaute nach draußen. Man sah Crowds herum huschen, die etwas schrien.

Müde vor sich hin seufzen, schlossen sich langsam seine Augen und seine Hände hielten fest die schmutzigen Gittern des Fensters fest…

Der Ausbruch

Ein lauterwerdendes Pfeifen weckte den jungen Soldaten auf. Er war immer noch vor den Gittern, doch man sah Rauch und Feuer auf dem Felde. Die Invasion hat tatsächlich begonnen. Das Pfeifen war nun laut genug um Adnan richtig wachzukriegen, denn es war eine Granate eines größeren Geschützes. //Artillerie! Eine Haubitze!// dachte sich er, doch bevor er was tun konnte, schlug der Sprengkörper paar Meter vor der Zelle. Der Einschlag war so immens stark, dass die Betonwand mit der Gittertür zerschlug, als ob es Holz wäre. Zu dem ‘Ausgang‘ richtete sich sein Blick auf eine Kiste. Da drin waren seine Sachen und daneben war eine MG 42 mit genügend Munition.

Man hörte Kampfgeschrei, welches immer lauter wurde. Ein zweiter Schuss der Haubitze ertönte. Der Soldat, der wehrlos gegen diese monströse Waffe war, drückte sich an die Betonwand. Diesmal explodierte es draußen und die ganze Erde flog durch das Gitterfenster auf den armen Mann.

//Frank hatte wirklich gebetet// dachte sich der verwirrte 23-Jährige. Er ging zu der Truhe und zog sich mit seinen Sachen an. Die Kleinigkeiten stopfte er sich in die Tasche und er nahm das Maschinengewehr. Adnan durchlud das Gewehr und trat die Tür ein. Zwei Crowds drehten sich zu ihm um. Er schoss kaltblütig auf sie ein. Die Gesichter wurden zerfetzt. Er ging auf die Leiter zu und kletterte nach oben. Mehrere Crowds schossen auf die vorrückenden Amerikaner, sodass sie den jungen Mann nicht bemerkten. Der Bosnier schoss wild um sich bis jeder Deutsche zu Boden fiel. Die Amerikaner schauten ihn an und zielten auf ihn. Adnan Vukovic sah es und schmiss seine Waffe auf die Erde. Danach sprang er runter und legte die Hände hinter dem Kopf. Zwei Amerikaner rückten an und drückten ihn zu Boden.

Ich bin Partisane, sagte er mit einem leicht russischen Akzent. Ein Leutnant rückte an und nickte zu den Soldaten. Überprüft ihn, befahl der Offizier und das war das Letzte was er hörte bevor etwas Hartes gegen seinen Schädel schlug und ihm sein Bewusstsein raubte.



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Kommentare zu dieser Fanfic (2)

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Von:  Niikura
2011-01-07T20:22:19+00:00 07.01.2011 21:22
also ist mal ne abwechslung :D und somit ganz gut also werd auf jedenfall weiter lesen wenns weiter geht :)
Von:  Hypsilon
2010-02-20T13:53:57+00:00 20.02.2010 14:53
Njo, is zwar nicht so mein üblicher Lesestoff, aber ich hab a gsagt, ich les es, und es war ja auch nicht viel hehe. Also verlorene Zeit wars auf keinem Fall, weils ganz nett geschrieben. Bin ja mal gespannt, was da noch passiert hihi


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